Revival eines «alten Arboners»

Visualisierung des neuen Hamel-Gebäudes.
Visualisierung des neuen Hamel-Gebäudes. © Architekturbüro Pfister Schiess Tropeano, Zürich
Am Donnerstag wird das neu renovierte Hamel-Gebäude in Arbon eröffnet. Das Gebäude gilt in Arbon als «historisches Juwel». Im über 100-jährigen Industriebau kann man in Zukunft einkaufen, flanieren, wohnen oder trainieren.

Das Hamel-Gebäude in Arbon stammt aus den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts. Der St.Galler Architekt Wendelin Heene hatte es in sumpfigem Gelände als klassischen Industriebau errichtet. 1923 gründeten Herrmann und Edmund Hamel aus dem deutschen Chemnitz die Carl Hamel AG und nutzen das Gebäude fortan als Fabrik- und Verwaltungsgebäude. 1988 erwarb der Saurer-Konzern die Liegenschaft. 2009 ging das Gebäude an die Stadt Arbon über, welche «den Hamel» schliesslich 2013 an die HRS Real Estate AG verkaufte.

Die Geschichte geht weiter

In den folgenden Jahren hat die Totalunternehmerin das Gebäude anhand alter Pläne und Fotos (siehe Bildergalerie) renoviert und im letzten Jahr an die St.Galler Pensionskasse verkauft. Nun erstrahlt der Hamel in neuem Glanz. Im renovierten Gebäude gibt es neben diversen Läden und Loftwohnungen unter anderem eine Post, einen Coop, ein Coiffeursalon, ein Optikergeschäft sowie ein Fitness-Zentrum und eine Gesundheitsklinik.

«Meilenstein»

Laut Mitteilung der HRS ist die Eröffnung des neuen Hamels ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung und Erschliessung des ehemaligen Saurer WerkZwei-Areals. Das Gebäude markiert – wie in alten Zeiten – die Eingangspforte zum bekannten Areal.

So sah das Hamel-Gebäude zu seinen Anfangszeiten aus. Bild: HRS

(red/uli)


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