Rheintal-Autobahn wird 2017 oder 2018 saniert

Der Einsatz der Strassenbauer auf der Rheintal-Autobahn ist sicher, nur der Zeitpunkt ist offen.
Der Einsatz der Strassenbauer auf der Rheintal-Autobahn ist sicher, nur der Zeitpunkt ist offen. © SGT/Hannes Thalmann
Die Verantwortlichen des Bundesamts für Strassen machten sich zu Buhmännern, als sie im Dezember überraschend die Sanierungsarbeiten auf der Rheintal-Autobahn kurzfristig verschoben. Nun haben sie mit den Baufirmen einen Vertrag abgeschlossen. Der Baubeginn ist noch offen.

Der Autobahnabschnitt zwischen Rheineck und St.Margrethen ist ein Sanierungsfall. So genannte Blow-ups gefährden bei Hitzeperioden regelmässig die Sicherheit der Autofahrer. Die Temperatur stieg Ende des vergangenen Jahres aber auch in den Büros der Baufirmen und der kantonalen Stellen.

Geplant war der Start der Sanierungsarbeiten für Januar 2016. Im Dezember verschob das Bundesamt für Strassen aber aus heiterem Himmel das Projekt. Die Mittel hätten noch nicht zur Verfügung gestanden, begründete es den drastischen Schnitt. Der Ärger in der Region war gross. Die Unternehmen hatten bereits Personal aufgeboten. Nur: Der Bund hatte die Verträge mit den Rheintaler Baufirmen noch nicht unterzeichnet.

Nun ist dieser unter Dach und Fach: Wie “Der Rheintaler” berichtet, haben das Bundesamt und die Rheintaler Firmen einen Vertrag unterschrieben. Das Geld für die Sanierung ist aber noch nicht gesprochen. Mitte Jahr falle die Entscheidung, ob die Hauptarbeiten 2017 oder 2018 beginnen. Davon betroffen ist laut Medienbericht auch der Zeitplan für den Neubau der Grenzbrücke.

(red)

 


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