Russland akzeptiert vorläufige Suspendierung

Die IAAF - hier der Hauptsitz in Monaco - nimmt zur Kenntnis, dass Russlands Verband die Suspendierung wegen systematischen Dopings akzeptiert
Die IAAF - hier der Hauptsitz in Monaco - nimmt zur Kenntnis, dass Russlands Verband die Suspendierung wegen systematischen Dopings akzeptiert © KEYSTONE/AP/LIONEL CIRONNEAU
Der russische Leichtathletikverband (ARAF) hat die vorläufige Suspendierung wegen des Doping-Skandals durch den Weltverband (IAAF) akzeptiert.

Mit dem Einverständnis der ARAF ist gemäss IAAF der Verzicht auf das Recht einer Anhörung verbunden. Russlands Verband erkannte zudem an, dass über volle Wiederherstellung der IAAF-Mitgliedschaft entschieden wird, sobald in Russland nachweisliche Reformen eingeführt worden sind. Falls Russland keine Konsequenzen aus den Doping-Skandalen zieht, droht im kommenden Sommer der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Die Welt-Antidoping-Agentur WADA hatte eine unabhängige Kommission beauftragt, nach Ermittlungen einen Bericht vorzulegen. In diesem wird ein Doping- und Korruptions-System in der russischen Leichtathletik angeprangert. Die WADA suspendierte daraufhin die russische Antidoping-Agentur (RUSADA) und entzog dem Kontroll-Labor in Moskau die Akkreditierung.

(SI)


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