Salatic und seine Familie führen eine Fernbeziehung

Kann alle Hausarbeiten, "die eigentlich eine Frau macht": Veroljub Salatic (Archiv)
Kann alle Hausarbeiten, "die eigentlich eine Frau macht": Veroljub Salatic (Archiv) © /KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
FC-Sion-Spieler Veroljub Salatic wollte eigentlich seine ganze Familie ins Wallis holen. Doch daraus wurde nichts: Nun führen der Fussballer, seine Frau und seine Kinder eine Fernbeziehung. Bei aller Sehnsucht geniesst der 30-Jährige manchmal sogar das Alleinsein.

Sechs Monate wohnte Salatic im Hotel, weil keine grosse möblierte Wohnung gefunden werden konnte für die ganze Familie. Nun lebt er in einer kleineren Wohnung in Sion, während Frau und Kinder weiterhin in der Innerschweiz wohnen.

Der Schweizer mit bosnisch-serbischen Wurzeln ist es schon seit Kindesbeinen gewohnt, seinen eigenen Haushalt zu führen. Weil seine Eltern beide arbeiteten, mussten er und seine Geschwister früh selber kochen und putzen. “Es bereitet mir heute keine Mühe, Hausarbeiten zu erledigen, die eigentlich eine Frau macht.”

Das Leben im Wallis gefällt Salatic im Übrigen sehr gut. Die Menschen seien sehr nett zu ihm hier. Im Gegensatz zur Grossstadt Zürich seien die Leute “offener, warmherziger”, sagte der Fussballer dem “Walliser Boten”.

(SDA)


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