Salez: Täter hat seine Opfer nicht gekannt

Die Tat bleibt weiter unfassbar: Der 27-jährige Mann der in einem Regionalzug bei Salez Passagiere mit brennbarer Flüssigkeit und einem Messer angriff hat laut Staatsanwaltschaft seine Opfer nicht gekannt. In Tuggen SZ, wo er aufwuchs war er kein Unbekannter.

Der 27-jährige Mann ist äusserst brutal vorgegangen: Er tötete eine 34-jährige Frau mit Messerstichen und verletzte fünf weiter Opfer indem er ein Feuer mit einer brennbaren Flüssigkeit legte. Der Simon S. starb einen Tag nach seiner Bluttat.

Das Motiv bleibt gänzlich unklar: Die Untersuchungsbehörden gegen davon aus, dass der Täter seine Opfer nicht gekannt hatte, dies bestätigte Roman Dobler, Sprecher der St.Galler Staatsanwaltschaft, gegenüber 20 Minuten. Laut Dobler gibt es bis anhin weder Hinweise auf ein Beziehungsdelikt noch auf eine religiös oder politisch motivierte Tat.

Der 27-jährige war Werkstudent und war in Tuggen SZ wohnhaft. Er hatte zugleich auch einen Wohnsitz im Fürstentum Liechtenstein. Ein ehemaliger Freund (26) der mit dem Täter zur Schule ging, beschrieb S. bei 20 Minuten als Mobbingopfer. “Weil er so gross und schlacksig war, zog man ihm im Turnen die Hosen runter, bewarf ihm mit Bällen oder schlug ihn auf den Hinterkopf. Doch S. habe nie zurückgegeben, weder körperlich noch verbal.

Er bezeichnete S. als extrem ruhig. Als sei er jedoch aktiv und kommunikativ gewesen. Doch dann sei er immer mehr verstummt und habe alles in sich hereingefressen. Gemäss TVO war der Vater von S. Lehrer in Tuggen.

(agm)


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