SBB pimpen Neigezüge auf

Ein «Astora» hat am Dienstag das Astom-Werk in Norditalien verlassen.
Ein «Astora» hat am Dienstag das Astom-Werk in Norditalien verlassen. © SBB
Die SBB lassen die gesamte Neigezug-Flotte der Nord-Süd-Achse revidieren. Künftig soll die Fahrt komfortabler werden – dank grösseren Gepäckablagen, mehr Platz für Velos und besserem Handyempfang.

Die 19 «Astoro» (ehemals Typ ETR 610) werden schrittweise revidiert und mit neuer Technik ausgestattet, die unter anderem für besseren Mobilfunkempfang mit Signalverstärkern und Wlan sorgt, teilen die SBB mit. Die Revisionsarbeiten sind im September 2017 gestartet und dauern noch bis 2021. Am Dienstag ist der erste revidierte Zug aus dem italienischen Alstom-Werk in Savigliono gerollt.

Sieben Züge der ersten Serie bekommen zusätzlich grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, grössere Bildschirme, mehr Platz für Velos sowie eine Brandunterdrückungsanlage. Dies gibt es bei der zweiten Serie bereits. Kostenpunkt für die gesamte Revision und Aufrüstung: rund 88 Millionen Franken.

Neuer Name für den ETR 610 – «Astoro»

Der Projektname ETR 610 wird ersetzt durch den Namen «Astoro», abgeleitet vom italienischen Begriff «Astore» für Habicht. Auch der künftige Zug für den Gotthard-Verkehr hat einen Namen aus der Vogelwelt erhalten: Er heisst «Giruno» (von «Girun», rätoromanisch für Mäusebussard) und kommt ab Ende 2019 zum Einsatz.

(agm)


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