Schreiben ist ein “erotischer Vorgang”

Arbeitet lieber alleine als im Kollektiv: Schriftstellerin Monique Schwitter (Archiv)
Arbeitet lieber alleine als im Kollektiv: Schriftstellerin Monique Schwitter (Archiv) © /KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Einst arbeitete Buchpreis-Gewinnerin Monique Schwitter als Schauspielerin, heute interessiert sie das Theater “nicht mehr wirklich”. Einsamkeit sei ihr Motor, im Kollektiv zu arbeiten sei sie “gar nicht in der Lage”, sagt die 44-Jährige über sich.

Sie wolle ihr Gegenüber selbst erschaffen, erklärte die Wahl-Hamburgerin im Interview mit der “Neuen Luzerner Zeitung”. “Das kann auch ein Text sein. Insofern ist Schreiben für mich ein erotischer Vorgang.”

Schwitter erhielt im vergangenen Herbst für ihren neuen Roman “Eins im Andern” den Schweizer Buchpreis, stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und gehörte zu den Preisträgern der Schweizer Literaturpreise. Die gebürtige Zürcherin, die Theater und Schauspiel studiert hatte, nahm mit ihrem Text zudem am Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis teil.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen