Scorpions feiern “Fest für Frieden und Hoffnung” in Paris

Scorpions-Drummer James Kottak stimmt in Paris die "Marseillaise" an.
Scorpions-Drummer James Kottak stimmt in Paris die "Marseillaise" an. © /EPA/ETIENNE LAURENT
Nach den Anschlägen von Paris hat die deutsche Hardrock-Band Scorpions als eine der ersten internationalen Gruppen am Dienstag wieder ein Grosskonzert in der französischen Hauptstadt gegeben. Es solle ein Fest für Frieden und Hoffnung werden, lautete die Ansage.

Geprägt war der Abend in der Konzerthalle Bercy vor allem von emotionalen Momenten, etwa als der Drummer der Scorpions die Marseillaise anstimmte und tausende Fans die französische Nationalhymne A-capella sangen. Zuvor hatte bereits Frontmann Klaus Meine auf Französisch gesagt, die Band sei nach Paris gekommen, um ein Fest für Frieden und Hoffnung zu feiern.

“Diese Frankreichtour ist überschattet von diesen traurigen, schrecklichen Ereignissen”, sagte Meine vorab im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Band wolle ihre Solidarität mit ihren französischen Fans unterstreichen.

Für das Konzert waren etwa 20’000 Tickets ausgegeben worden. Die örtlichen Veranstalter hatten damit gerechnet, dass etwa zehn Prozent der Zuschauer nach den Terrorattacken von Paris nicht zum Konzert kommen würden.

(SDA)


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