Selina Gasparin: “Wir haben eine Nanny”

Die sportliche Herausforderung ist das eine: Seit einigen Monaten hat die Schweizer Biathletin Selina Gasparin zudem auch als Mutter Höchstleistungen zu erbringen (Archiv).
Die sportliche Herausforderung ist das eine: Seit einigen Monaten hat die Schweizer Biathletin Selina Gasparin zudem auch als Mutter Höchstleistungen zu erbringen (Archiv). © /KEYSTONE/ANTHONY ANEX
2014 gewann Biathletin Selina Gasparin in Sotschi ihre erste Olympiamedaille. “Als ich es geschafft hatte, heiratete ich, wollte gerne ein Kind haben und ein Jahr Auszeit nehmen.” Heute ist sie Mutter einer acht Monate alten Tochter – und beruflich wieder am Start.

Selbst als werdende Mutter habe sie nicht zu trainieren aufgehört, sagte die 31-Jährige der Zeitung “Der Bund”. “Ich habe während der Schwangerschaft immer geschossen – irgendwann halt nur noch stehend.” Sechs Wochen nach der Geburt habe sie “auf tiefstem Niveau” mit langlaufen begonnen. “Jede Hausfrau und jeder Grossvater wäre schneller gewesen als ich.”

Mittlerweile hat Selina Gasparin zu ihrer alten Form zurückgefunden – und dennoch ist nichts mehr so wie es einmal war . “Wir haben eine Nanny, die mit mir mitreist”, so die Ehefrau von Langläufer Ilya Chernousov. “Ich lasse Leila nie zu Hause.” Das sei einerseits super, aber auch belastend. “Es ist nicht das Optimalste für eine Athletin, weil man so viel wie möglich trainieren und sich erholen will.”

(SDA)


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