Servette bleibt das Team der Stunde

Im Erfolgsrausch: Servettes Jim Slater jubelt über eines seiner zwei Tore
Im Erfolgsrausch: Servettes Jim Slater jubelt über eines seiner zwei Tore © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Auch im dritten Saisonduell zwischen Servette und Bern setzen sich die Gastgeber durch. Die Genfer gewinnen 4:2 und feiern den sechsten Heimsieg in Serie. Nach 40 Minuten schien die Partie gelaufen zu sein.

Die Genfer führten zu diesem Zeitpunkt 3:0, nachdem sie das Mitteldrittel (12:4 Schüsse) klar dominiert hatten. Die ersten beiden Tore schoss Jim Slater (5./29.), der seinen zweiten Doppelpack in der NLA nach jenem gegen Lugano realisierte. Beim 2:0 spielten die Genfer mit sechs gegen drei Feldspielern, da Trainer Chris McSorley eine doppelte Überzahl einmal mehr dazu genutzt hatte, den Torhüter rauszunehmen.

Die Berner zeigten jedoch wie bereits am Samstag gegen Davos (3:4 n.V.) Moral. Luca Hischier (46.) mit seinem ersten Saisontor und Simon Bodenmann (47.) brachten die Spannung mit einem Doppelschlag innert 36 Sekunden zurück. Im Gegensatz zur Partie in Davos blieb es dem SCB diesmal aber verwehrt, ein 0:3 aufzuholen. Die Gäste spielten zu ungestüm und unpräzis. Eine Sekunde vor dem Ende sorgte Rückkehrer Jérémy Wick mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 für den Schlusspunkt. Für den SCB war es die dritte Niederlage in Serie, nachdem er die ersten zwei Meisterschaftsspiele unter dem neuen Trainer Lars Leuenberger gewonnen hatte.

Genève-Servette – Bern 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)

6477 Zuschauer. – SR Eichmann/Mollard, Gnemmi/Mauron. – Tore: 5. Slater (Wick) 1:0. 29. Slater (Romy, Kast/Ausschlüsse Blum, Moser) 2:0 (ohne Goalie). 34. Iglesias (D’Agostini) 3:0. 46. (45:25) Luca Hischier (Bergenheim, Conacher) 3:1. 47. (46:01) Bodenmann 3:2. 60. (59:59) Wick (Bezina, Vukovic) 4:2 (ins leere Tor). – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Bern. – PostFinance-Topskorer: Loeffel; Conacher.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Bezina; Loeffel, Mercier; Jacquemet, Iglesias; Chuard; Wick, Slater, Rubin; D’Agostini, Romy, Simek; Riat, Lombardi, Rod; Roland Gerber, Kast, Pedretti; Douay.

Bern: Schwendener; Jobin, Beat Gerber; Helbling, Blum; Kousa, Krueger; Flurin Randegger; Müller, Reichert, Alain Berger; Nico Hischier, Plüss, Moser; Bergenheim, Roy, Conacher; Pascal Berger, Luca Hischier, Bodenmann.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Antonietti, Bays, Fransson, Picard, Pyatt und Traber. Bern ohne Bührer, Ebbett, Kobasew, Kreis, Ruefenacht, Scherwey, Smith und Untersander (alle verletzt). – Timeout Bern (34.). – Servette von 28:39 bis 28:54 ohne Goalie. – Timeout Servette (47.). – Bern ab 58:25 ohne Goalie.

(SI)


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