Mars-Sonde im Orbit des Roten Planeten

Ob das heikle Landemanöver der ExoMars-Mission geglückt ist, ist noch unklar. "Schiaparelli" sendet so schwache Signale, dass sie sich von der Erde aus kaum direkt auffangen liessen. Hoffnung ruht nun auf Sonden im Orbit.
Ob das heikle Landemanöver der ExoMars-Mission geglückt ist, ist noch unklar. "Schiaparelli" sendet so schwache Signale, dass sie sich von der Erde aus kaum direkt auffangen liessen. Hoffnung ruht nun auf Sonden im Orbit. © ESA
Die Atmosphärensonde TGO der ExoMars-Mission ist planmässig in den Orbit des Mars eingeschwenkt. Das Signal sei klar und deutlich, teilte die europäische Raumfahrtagentur ESA mit. Das Mars-Landemodul «Schiaparelli» lässt noch auf Lebenszeichen warten.

Den ersten Anzeichen nach kann die europäisch-russische ExoMars-Mission mindestens einen Teilerfolg verbuchen. Nach einem langen Bremsmanöver ist die Atmosphärensonde TGO offenbar erfolgreich in eine Umlaufbahn um den Mars eingeschwenkt. Nachdem TGO hinter dem Planeten wieder auftauchte, fing die ESA klare Signale ihrer Sonde auf. Die finale Bestätigung über den Status der Sonde erwartet die ESA gegen 20.30 Uhr Schweizer Zeit.

Noch herrscht banges Warten, ob auch die Landung des Testmoduls Schiaparelli auf der Planetenoberfläche erfolgreich war. Die schwachen Signale des Landemoduls sollten von der ESA-Sonde «Mars Express» aufgefangen worden sein. Noch sind die Experten an der Auswertung der Daten.

(SDA)


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