So bleiben die Daten bei Whatsapp

Zu Werbezwecken werden Daten weitergegeben.
Zu Werbezwecken werden Daten weitergegeben. © (KEYSTONE/Christian Beutler)
Der Messenger-Dienst Whatsapp gibt zu Werbezwecken Daten an Facebook weiter. Bei vielen Usern hält sich die Begeisterung darüber in Grenzen. Doch die Weitergabe kann verhindert werden.

Whatsapp wurde bereits 2014 von Facebook gekauft. Seit 25. August diesen Jahres teilt der Messenger-Dienst auch Daten mit Facebook. Das geschieht laut Facebook ausschliesslich, um Werbung zielgerichteter schalten zu können. Nun lässt sich die Datenweitergabe aber vorerst verhindern.
Doch nur am heutigen Samstag ist es möglich, Whatsapp an der Weitergabe der Daten an Facebook zu hindern. Mit Sonntag treten die neuen Nutzungsbestimmungen in Kraft.

30 Tage hatte man Zeit, um bei Whatsapp einen Widerruf dieses Datentransfers vorzunehmen. Diese Frist läuft mit dem morgigen Sonntag ab. Wer Whatsapp daran hindern will, Daten mit Facebook zu teilen, muss sich also beeilen.

Und so geht’s:

Wenn man bereits um die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen gefragt wurde, konnte man die Datenweitergabe direkt unterbinden. Man musste auf «weiterlesen» klicken. Dann erhielt man die Option «Informationen mit Facebook für Werbezwecke teilen». Hier konnte man per Klick die Zustimmung verweigern.

Wer bereits zugestimmt hat, hatte ebenfalls 30 Tage Zeit, diese Zustimmung zu widerrufen. Man muss dazu in Whatsapp rechts oben das Menü «Einstellungen» öffnen. Dann gelangt man zur Auswahl. Man klickt auf «Account» und sieht dort die Information «Meine Account Info teilen». Wenn man hier den Haken entfernt, dann werden die Informationen für personalisierte Werbung nicht mehr mit Facebook geteilt.

Man kann damit zwar verhindern, dass die Daten für personalisierte Werbung verwendet werden. Dass sie prinzipiell mit Facebook geteilt werden, kann aber auch so leider nicht verhindert werden.

(red.)


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