So sieht die Zukunft bei Pokémon Go aus

Schon bald soll es legendäre Pokémons geben.
Schon bald soll es legendäre Pokémons geben. © Keystone/EPA/CHRISTIAN BRUNA
Der Pokémon-Go-Entwickler hat an der Comic Con verraten, was auf die Spieler künftig zukommen wird. “Derzeit sieht man erst etwa zehn Prozent des Spiels”, sagte Niantic-CEO John Hanke.

An einem Panel der San Diego Comic Con sprach Niantic-Chef John Hanke über Pokémon Go. Hanke: “Wir erwarten, dass es Pokémon Go noch für viele Jahre geben wird.” Damit das klappt, werde viel in die Entwicklung des Spiels investiert.

So soll es schon bald möglich sein, Pokémons zu tauschen. Wer sein Wunsch-Pokémon nicht findet, kann dieses künftig auch züchten. Damit nicht genug: Von Kämpfen angeschlagene Tierchen sollen in umgewandelten Pokéstops geheilt werden können. Die Stops werden teilweise in sogenannte Center umgewandelt.

Die richtige Evoli-Zucht

Hanke bestätigte, dass viele Easter Eggs – versteckte Funktionen – von den Spielern noch nicht entdeckt worden sind. So verriet er zum Beispiel, dass die Evoli-Theorie wirklich funktioniert: Gibt man einem Evoli den Spitznahmen “Pyro”, “Rainer” oder “Sparky”, entwickelt sich das Pokémon in ein “Flamara”, “Aquana” oder “Blitza”. Der Trick nimmt Bezug auf die Pokémon-Folge “Die ungleichen Brüder”.

Fans werden sich auch über die Nachricht freuen, dass ganz viele neue Pokémons hinzukommen werden. Hanke sprach sogar von einer “deutlichen Erhöhung” der Anzahl über die nächsten Monate und Jahre.

Legendäre Pokémons kommen

Wer noch immer auf die legendären Pokémons wartet, wurde von Hanke vertröstet. Diese werden frühestens dann erscheinen, wenn das Spiel auch weltweit erhältlich ist. Noch fehlen grosse Teile von Asien sowie Afrika und Südamerika. Wie diese legendären Pokémons erscheinen werden, hängt laut Hanke mit dem gewählten Team zusammen.

Auch sonst wird das Team mehr Gewicht bekommen. Bereits entwickelt sind die einzelnen Leiter der Teams: Candela für das Team Wagemut (rot), Blanche für das Team Weisheit (blau) und Spark für das Team Intuition (gelb). Die Leader werden “eher früher als später” den Spielern Tipps und Tricks verraten, sagte Hanke.

Fehlerbehebung

Nebst diesen vielen Neuerungen wird auch an Verbesserungen des bestehenden Spiels gearbeitet. Der Fokus liege derzeit darauf, die Server stabiler zu machen. Erst wenn dies funktioniert, könne man neue Funktionen hinzufügen. Gute Nachrichten auch für gezielte Pokémon-Sucher: Der Radar wird verbessert, der “Drei-Schritte-Bug” behoben. Bei diesem Fehler wurde die Entfernung der nächsten Pokémons immer mit der Maximalentfernung angezeigt.

Ein beliebter Trick wird ebenfalls ausgeschaltet: Wird eine Arena frisch befreit, kann nicht einfach ein fremder Spieler diese für sich beanspruchen, ohne gekämpft zu haben.

(red.)

John Hanke ist der Chef von Niantic.

John Hanke/Google+


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