So trampelst du nicht in die Sexfalle

Beachtet man einige Hinweise der Polizei, trampelt man nicht in die Sextortion-Falle.
Beachtet man einige Hinweise der Polizei, trampelt man nicht in die Sextortion-Falle. © iStock
Immer mehr Männer werden auf sozialen Plattformen von jungen, gutaussehenden Frauen kontaktiert. An sich kein Problem, wenn kein Erpressergedanke dahinter stehen würde. Die Kantonspolizei Thurgau weiss, wie man sich vor der sogenannten Sextortion-Falle schützen kann.

Nach kurzer Zeit schlagen die Frauen jeweils vor, mit ihren späteren Opfern über Skype eine Videounterhaltung zu führen. Laut Daniel Metzler, Medienverantwortlicher der Kantonspolizei Thurgau, bereits ein Grund zur Vorsicht. Es sei üblich, dass sich die hübschen Frauen dann vor laufender Kamera entkleiden und das Gegenüber dazu auffordern, dasselbe zu tun.

Die Erpresserinnen nehmen die Nacktaufnahmen auf und fordern, falls die Bilder nicht im Internet landen sollen, hohe Geldsummen. “In der Regel wird das Video auch ins Netz gestellt, obwohl bezahlt wird”, so Daniel Metzler. Schöpfen die betroffenen Männer Verdacht auf Sextortion, sollen sie sich frühstmöglich bei der Polizei melden.

Die Schweizerische Kriminalprävention rät, sich vor laufender Kamera keinesfalls auf sexuelle Handlungen einzulassen. Landen trotzdem Bilder und Videos im Netz, sollen sich die Opfer an Dienste wie Facebook oder YouTube wenden – damit das Material gelöscht werden kann. Alle Beweise (Printscreens und Chatverläufe) sollen gesichert und der Polizei übergeben werden.

(red)


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