Solothurn: Borer (SVP) und Schläfli (CVP) nicht wiedergewählt

Roland Borer (SVP/SO) bei einem seiner letzten Auftritte im Nationalratssaal. (Archiv)
Roland Borer (SVP/SO) bei einem seiner letzten Auftritte im Nationalratssaal. (Archiv) © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Die Solothurner CVP hat bei den Nationalratswahlen einen ihrer beiden Sitze verloren. SVP, SP und FDP konnten ihre Sitzzahl halten. Neben Urs Schläfli (CVP) wurde mit Roland Borer (SVP) ein weiterer Bisheriger nicht wiedergewählt.

Dass es bei den Nationalratswahlen im Kanton Solothurn auf jeden Fall einen Verlierer geben wird, war klar. Weil alle sieben Bisherigen noch einmal angetreten waren, aber nur noch sechs Sitze zur Verfügung standen, musste einer der amtierenden Nationalräte über die Klinge springen.

Bluten musste die CVP, die nur noch den Sitz von Stefan Müller-Altermatt verteidigen konnte. Urs Schläfli, der zweite Bisherige, hingegen musste über die Klinge springen.

Etwas überraschend ist die Nichtwiederwahl des Solothurner Polit-Urgesteins Roland Borer (SVP), der nach 24 Jahren sein Nationalratspult in Bern räumen muss. An seiner Stelle wurde Christian Imark gewählt. Imark ist Fraktionschef der SVP im Solothurner Kantonsrat.

Wieder gewählt wurden die vier anderen Bisherigen: Walter Wobmann (SVP), Philipp Hadorn (SP), Bea Heim (SP) und Kurt Fluri (FDP). Falls Wobman im zweiten Wahlgang in den Ständerat gewählt wird, rückt Christian Werner für ihn nach. Roland Borer kam nur auf den vierten Platz der SVP-Liste.

(SDA)


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