Sozialhilfestreit geht in eine neue Runde

Das St.Galler Verwaltungsgericht muss sich mit Sozialhilfestreit zwischen Rorschach und St.Gallen befassen.
Das St.Galler Verwaltungsgericht muss sich mit Sozialhilfestreit zwischen Rorschach und St.Gallen befassen. © Sandra Sutter / St.Galler Tagblatt
Der Streit zwischen St.Gallen und Rorschach nimmt vorläufig kein Ende: Die Stadt Rorschach zieht den Fall rund um die Sozialhilfekosten für eine bedürftige Frau vor die nächste Instanz, das Verwaltungsgericht.

Die Stadt St.Gallen und die Stadt Rorschach liegen sich weiter in den Haaren. Rorschach akzeptiert den Entscheid des St.Galler Departements des Innern nicht. Dieses hatte Ende August entschieden, dass die Stadt Rorschach eine Sozialhilfebezügerin widerrechtlich abgeschoben habe. Die Stadt Rorschach sollte sich rückwirkend und künftig zur Übernahme der Sozialhilfekosten verpflichten. Das während maximal fünf Jahren.

Kommt für Rorschach nicht in Frage. Die Stadt zieht den Fall vor das Verwaltungsgericht. Der Rorschacher Stadtschreiber Roger Böni bestätigt einen Bericht des “St.Galler Tagblatts“. Laut Böni sei der Sachverhalt aus Sicht von Rorschach zu wenig gewürdigt worden. Zudem sei mit der Dauer von fünf Jahren, während der Rorschach die Sozialleistungen für die Frau übernemen müsse, “ein Exempel stauiert worden”, bemängelt er weiter.

Nun muss sich das Verwaltungsgericht mit dem Fall befassen.

(red/sda)


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