Spirigs Operation gut verlaufen

Nicola Spirig ist optimistisch für Rio
Nicola Spirig ist optimistisch für Rio © KEYSTONE/AP/KAMRAN JEBREILI
Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig lässt sich in der Berit-Klinik in Teufen AR an der mehrfach gebrochenen linken Hand operieren. Die OP dauert knapp über zwei Stunden und verläuft gut. Bald schon wird die Zürcherin das Training auf dem Standvelo im Fitnessraum aufnehmen können.

Es ist innerhalb der drei Disziplinen (Schwimmen, Radfahren, Laufen) umfassenden Sportart jene Übung, in der die gebrochene Hand am wenigsten durch Erschütterungen beeinträchtigt wird und bei der sich auch der Heilungsverlauf nicht verzögern sollte.

In Spirigs linkem Handrücken wurden drei Plättchen für das Fixieren des Zeigefingers, des Mittelfingers und des Ringfingers eingeschraubt.

Facharzt Dominik Hoigné war mit der Operation zufrieden und zeigte sich beeindruckt von Nicolas ausserordentlich starken Knochen. “Da man die wochenlange Knochenheilung nicht abwarten konnte, wählten wir bewusst eine äusserst stabile Verschraubung. Damit kann Nicola auch sofort wieder leicht trainieren”, sagte Hoigné. “Mit Schwimmen muss sie eine Woche pausieren, bis die Wunde verheilt ist und keine Infektionsgefahr mehr besteht.”

Spirig selber äusserte sich über ihre Pläne für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro: “Ich werde jetzt zuerst einmal die Heilung abwarten, dann sehen wir weiter. Aber ich bin optimistisch.”

Nicola Spirig zog sich die Verletzung letzten Samstag im ersten Wettkampf der Saison in Abu Dhabi zu. Auf dem 40. und letzten Kilometer der Radstrecke wurde sie in einen Sturz mehrerer Fahrerinnen verwickelt, bei dem sie zu Fall kam. Am Sonntag kehrte sie bereits in die Schweiz zurück.

(SDA)


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