Spuhler for Bundesrat?

Peter Spuhler: Erfolgreicher Unternehmer, der sich 2011 aus dem Nationalrat zurückzog.
Peter Spuhler: Erfolgreicher Unternehmer, der sich 2011 aus dem Nationalrat zurückzog. © CEO Peter Spuhler hat sich mit den Gewerkschaften auf einen neuen GAV geeinigt. (Keystone/Gian Ehrenzeller)
Nach dem Wahltriumph der SVP wackelt der Stuhl von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf gewaltig. Nun stellt sich die Frage, wen die SVP ins Rennen schickt. Ein Ostschweizer ist Kronfavorit.

Nach den (Nationalrats)-Wahlen ist vor den (Bundesrats)-Wahlen. Und die SVP meldet nun stärker denn je ihren Anspruch auf einen zweiten Sitz in der Regierung an. Räumen müsste diesen die Bündnerin Eveline Widmer-Schlumpf. Eine Kommission der SVP mustert derzeit Kandidaten. Und für den Blick ist klar: “Der Einzige, der das Zeug zum Bundesrat ohne Wenn und Aber mitbringt”, sei nicht im offiziellen Verfahren: Der Thurgauer Peter Spuhler (56), Chef der Stadler Rail, der 2011 den Nationalrat verliess, um sich um seine Firma zu kümmern.

Spuhler winkt ab – vorerst

Laut Blick winkt Spuhler offiziell ab. Er sei als Unternehmer nach wie vor stark gefordert, zudem müsste er als Bundesrat seine Firma verkaufen, um die nötige Unabhängigkeit zu erlangen. Dieser Preis sei ihm zu hoch. Der Fall scheint damit klar.

Positive Signale aus Umfeld

Gemäss Blick sind die Signale im privaten Umfeld aber weniger eindeutig. Ein Insider meint etwa, „Er will. Und er kommt – wenn es passt.“ Unterstützt wird eine Kandidatur Spuhlers von Neo-Schwergewicht Roger Köppel sowie von der Industrie. (red)


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