St.Gallen wehrt sich gegen Schliessung der Zollstellen

Das Zollhäuschen in Buchs.
Das Zollhäuschen in Buchs. © Urs Bosshard/St.Galler Tagblatt
Die Zollstellen St.Gallen und Buchs sollen geschlossen wehren. Dagegen wehrt sich nun die St.Galler Regierung in einem Schreiben an den Bundesrat.

Wie die St.Galler Staatskanzlei mitteilt, würde ein Leistungsabbau beim Zoll “der Ostschweiz erheblich schaden”. Weil ein grosser Teil des Versandhandels in St.Gallen und in Frauenfeld abgewickelt werde, seien die Unternehmen darauf angewiesen, dass der Zoll die Vorgänge “zeitnah, kompetent und mit hoher Prozesssicherheit bearbeitet”.

Auch die Inlandzollstelle in Buchs sei wichtig: “Markant erhöhen würden sich die Stau- und Wartezeiten an der Grenze. Die Zollstelle Buchs ist die Drehscheibe zwischen der Schweiz, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein.”

Die Regierung fordert den Bundesrat nun auf, “von diesem Leistungsabbau abzusehen”. Schon im März hatte St.Gallen zusammen mit allen anderen Kantonen der Ostschweizer Regierungskonferenz dem Bundesrat in deinem Schreiben diese Sorgen ausgedrückt. Der Bund will im Rahmen des Stabilisierungsprogramms 2017-2019 die beiden Inlandzollstellen St.Gallen und Buchs als eine Entlastungsmassnahme schliessen.

(red.)


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