Stabile Ostschweizer Arbeitslosenquoten

In der Ostschweiz haben sich die Arbeitslosenquoten im Oktober im Vergleich zum September kaum verändert. Allerdings gibt es in den grösseren Kantonen mehr Stellensuchende. In Graubünden wirkte sich das Ende der Herbstsaison im Tourismus aus.

Im Kanton St. Gallen blieb die Arbeitslosenquote im Oktober im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 2,4 Prozent. Allerdings hat sich die Zahl der Stellensuchenden erhöht. Und zwar sowohl in Branchen, die saisonale Schwankungen aufweisen, als auch in solchen, die eher auf konjunkturelle Entwicklungen reagieren, wie das St. Galler Amt für Wirtschaft und Arbeit am Dienstag mitteilte.

Mit Stand Ende Oktober haben zudem rund 70 Betriebe für mehr als 2000 Mitarbeitende für November Kurzarbeit angemeldet. Das bedeutet gegenüber dem Vormonat ein Anstieg um etwa 150 Personen. Nach wie vor führten die meisten Unternehmen die Frankenstärke als Grund für die Kurzarbeit an, hiesst es.

Mehr Stellensuchende

Im Kanton Thurgau blieb die Arbeitslosenquote ebenfalls unverändert. Auch hier zeigte sich allerdings eine Erhöhung der Zahl der Stellensuchenden: Im Vergleich zum Oktober 2014 lag sie um 713 Personen höher.

Eine andere Entwicklung gibt es in Graubünden: Der “recht starke Anstieg” der Arbeitslosigkeit im Oktober sei saisonal bedingt und auf die zu Ende gehende Sommer-/Herbstsaison im Tourismus zurückzuführen, teilte das Kiga Graubünden mit. Konkret erhöhte sich die Arbeitslosenquote von 1,4 auf 1,9 Prozent. Das bedeutet 531 zusätzliche Arbeitslose.

Leichter Anstieg für Glarus

In Appenzell Ausserrhoden verharrte die Arbeitslosenquote im Oktober bei 2,0. Die Zahl der Stellenlosen verringerte sich im Vergleich zum September um 13 Personen. Auch in Innerrhoden blieb die Quote stabil: bei 1,0 Prozent.

Einen leichten Anstieg gab es hingegen im Kanton Glarus: Dort erhöhte sich die Arbeitslosenquote im Oktober um 0,1 auf 2,2 Prozent.

(SDA)


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