Tarantino bei Demonstration für Polizei- und Justizreform

Gewalt im Film? Kein Problem für Quentin Tarantino (r). In der Realität aber schon: Am Donnerstag nahm er an einer Demo gegen Polizeigewalt teil.
Gewalt im Film? Kein Problem für Quentin Tarantino (r). In der Realität aber schon: Am Donnerstag nahm er an einer Demo gegen Polizeigewalt teil. © /EPA/JUSTIN LANE
Quentin Tarantino hat an einer Demonstration für eine Polizei- und Justizreform teilgenommen. Der Regisseur von “Pulp Fiction” und “Django Unchained” erinnerte auf dem Times Square in New York zusammen mit Intellektuellen und Schauspielern an Opfer von Polizeigewalt.

Bei der Protestaktion wurden die Namen von 250 Männern, Frauen und Kindern vorgelesen, die seit den 90er Jahren von Polizisten getötet wurden.

Unter den von Tarantino verlesenen Namen war der des 18-jährigen Afroamerikaners Michael Brown, der im August 2014 in Ferguson von einem Polizisten erschossen wurde und dessen Tod landesweite Proteste auslöste. Tarantino verlas auch den des zwölfjährigen Schwarzen Tamir Rice, der im November 2014 in Cleveland mit einer Spielzeugpistole hantierte und durch Polizeikugeln getötet wurde.

Rund 40 Familien, die einen Angehörigen durch Polizeigewalt verloren haben, waren aus dem ganzen Land angereist, um an der Demonstration teilzunehmen. Diese fand im Rahmen von dreitägigen Protestaktionen in New York statt, bei denen ein Ende von Polizeigewalt und die Reform des Justizsektors gefordert wird.

(SDA)


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