Tatverdächtiger von Tägerwilen gesteht Mord

Tatverdächtiger von Tägerwilen gesteht Mord
© Reto Martin / Tagblatt
Der mutmassliche Täter im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Tägerwilen ist geständig und befindet sich in Untersuchungshaft. Die spanischen Behörden haben den 59-Jährigen an die Schweiz ausgeliefert.

Am Pfingstwochenende wurde im Uferbereich beim Parkplatz Seerheinbadi in Tägerwilen eine Leiche gefunden. Beim Opfer handelte es sich um eine 38-Jährige Frau, welche an massiven Kopfverletzungen gestorben ist. Die Spuren der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen und der Kantonspolizei Thurgau führten schnell zu einem 59-Jährigen Deutschen mit Wohnsitz auf Teneriffa. Er wurde nur zwei Tage nach der Tat am Flughafen in Barcelona verhaftet.

Persönliche Einvernahme

Das Auslieferungsgesuch wurde von den spanischen Behörden gutgeheissen. Die Behörden lieferten den Tatverdächtigen am 7. Juli an die Schweiz aus. Einen Tag später konnte ihn die Staatsanwaltschaft zum ersten Mal persönlich einvernehmen. Der 59-Jährige hat die Tat gestanden. Der genaue Tathergang und das Tatmotiv sind allerdings noch nicht geklärt.

Geld mögliches Tatmotiv

Die Staatsanwaltschaft Thurgau bestätigt gegenüber FM1Today, dass sich der mutmassliche Täter und das Opfer nahe gestanden sind. Weitere Details werden bis auf weiteres nicht veröffentlicht. Wie ein Informant gegenüber 20 Minuten sagt, könnte Geldgier ein Tatmotiv gewesen sein. Kurz vor dem Mord soll der Deutsche eine Risikoversicherung auf das 38-jährige Opfer abgeschlossen haben. Diese habe er damit begründet, dass die Frau viel reise und darum gefährlich lebe.

(red)


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