Telefonanrufe durch falsche Polizisten

Die Bündner Polizei muss sich mit Betrügern befassen, die sich selbst als Polizei ausgeben. (Symbolbild)
Die Bündner Polizei muss sich mit Betrügern befassen, die sich selbst als Polizei ausgeben. (Symbolbild) © KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Im Kanton Graubünden haben vermehrt angebliche Polizisten bei Privatpersonen angerufen, um Geld zu ergaunern. Die Bündner Polizei warnt vor den vermeintlichen Kollegen.

Die Alibi-Polizisten sprechen hochdeutsch und rufen offenbar mit einer vorgetäuschten Telefonnummer der Polizei bei älteren Personen an. Der Anrufer schildere, dass eine Polizeiaktion zu Betrügereien laufe, daher bringe die Polizei das Geld der Angerufenen in Sicherheit. So nehmen die Betrüger den ahnungslosen Leuten ihr Geld ab.

Diese bekannte Betrugsmasche tauche in abgewandelter Form immer wieder auf, teilte die Bündner Polizei mit. Eine ältere Person habe kürzlich vor dem Verlust mehrerer zehntausend Franken gestoppt werden können.

Die Polizei publizierte eine Reihe von Ratschlägen, damit die älteren Menschen nicht weiter auf die kriminellen Anrufer hereinfallen. Die Polizei verlange nie Geld zur Aufbewahrung oder zu Fahndungszwecken. Zudem wird die Bevölkerung momentan vor Hochdeutsch sprechenden Polizisten gewarnt. Empfohlen wird unter anderem auch, keine Details über familiäre und finanzielle Verhältnisse bekannt zu geben.


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