Thurbo-Passagiere werden entschädigt

Falsch transportiere Zugspassagiere von Winterthur nach St.Gallen mussten in Frauenfeld nach Romanshorn umsteigen.
Falsch transportiere Zugspassagiere von Winterthur nach St.Gallen mussten in Frauenfeld nach Romanshorn umsteigen. © FM1Today
Weil am Samstag ein Thurbo-Zug falsch angeschrieben war, sind bis zu 100 Zugpassagiere nach Frauenfeld statt nach St.Gallen gefahren. Die Passagiere werden nun entschädigt.

«Der Zug ist nicht falsch gefahren. Er war falsch angeschrieben», sagt Werner Fritschi, Mediensprecher der Thurbo. Grund war die ausserordentliche Komposition des Zuges ab Zürich: Normalerweise fährt nach dem Trennen in Winterthur die hintere Komposition nach St.Gallen, die Vordere nach Konstanz.

In dieser Nacht waren drei Kompositionen im Einsatz. Die zwei vorderen Einheiten fuhren nach Konstanz weiter. Weil alles automatisiert ist, wurde an der Komposition in der Mitte «St.Gallen» statt «Konstanz» angegeben.

Persönlich um Entschuldigung bitten

Fritschi: «Für den Lokführer lief alles ganz normal ab. Er hört im Führerstand die falsche Ansage nicht.»

Die Thurbo hat Passagiere, die falsch gefahren sind, wurden dazu aufgefordert, sich zu melden. «Bis Sonntagabend waren das sieben Personen», sagt Fritschi. Bei diesen wird die Thurbo persönlich um Entschuldigung bitten und sie für die Unkosten entschädigen.

Auch Nachtzuschlag wird zurückerstattet

«Selbstverständlich mussten diese Leute kein zusätzliches Billett kaufen. Die Betriebszentrale informierte umgehend alle Anschlusszüge, dass diese Personen ohne gültiges Ticket fahren dürfen. Wer nun trotzdem gelöst hat, bekommt das Geld zurückerstattet», sagt Fritschi.

Mussten die «gestrandeten» Passagiere nun noch zusätzlich einen Nachtzuschlag bezahlen? Fritschi: «Ich gehe davon aus, dass die Meisten keinen zusätzlichen Zuschlag gelöst hatten. Ansonsten bekommen sie diesen ebenfalls von uns zurückerstattet.»
(rr)


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