Tom Hanks hätte Berlin gerne früher kennengelernt

Tom Hanks in "Bridge of Spies", der im Kalten Krieg in Berlin spielt. Er selber hat die geteilte Stadt nie erlebt, wie er bedauert (Archiv).
Tom Hanks in "Bridge of Spies", der im Kalten Krieg in Berlin spielt. Er selber hat die geteilte Stadt nie erlebt, wie er bedauert (Archiv). © /AP DreamWorks II Distribution Co/JAAP BUITENDIJK
Tom Hanks ist nach mehreren Filmdrehs in Deutschland ein grosser Berlin-Liebhaber geworden. Nur bedauert er, dass er nie vor dem Mauerfall im Osten der geteilten Stadt war. “Ich wusste nicht mal, dass man als Amerikaner damals in den Osten durfte”, sagt er.

“Ich würde mich immer noch gern in den Hintern treten, dass ich nicht 1986, als ich mein erstes Geld verdient hatte, sofort in einen Flieger nach Berlin gesprungen bin, um die beiden Teile der Stadt kennenzulernen”, sagte der 59-Jährige dem Magazin “Focus”.

Die damalige Situation hat er nun bei den Dreharbeiten zum neuen Steven-Spielberg-Film “Bridge of Spies” kennen gelernt. Darin spielt er einen US-Anwalt, der einen Agentenaustausch zwischen Ost und West in Berlin einfädelt.

Den Reiz des heutigen Berlin machten für ihn mehrere Dinge aus: “Man stellt fest, dass dies nicht ohne Grund der Ort ist, an dem so viel Kunst entstanden ist, wo Architektur, gute wie schlechte, einen Mordsauftritt hat und das Geschäft mit der Protestkultur boomt”. Es ist einfach einer der spannendsten und vibrierendsten Orte, die sich neu erfinden”, sagte Hanks.

(SDA)


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