«Top Gear»-Star am Hemberg verunfallt

In dieser Kurve verunfallt Richard Hammond und wird schwer verletzt.
In dieser Kurve verunfallt Richard Hammond und wird schwer verletzt. © Screenshot Youtube/ Nature Pictures
Am Bergrennen Hemberg ist am Samstagnachmittag eine Person verunfallt und musste per Rega ins Spital gebracht werden. Beim Schwerverletzten handelt es sich um den ehemaligen «Top Gear»-Star Richard Hammond.

Via Twitter kam die Bestätigung: Bei dem Verunfallten handelt es sich um den Briten Richard Hammond, der die Autosendung «Grand Tour» zusammen mit Jeremy Clarkson und James May moderiert.

 

Sein Kollege Jeremy Clarkson zeigt sich geschockt auf Twitter, er habe so einen grossen, fürchterlichen Unfall noch nie gesehen. Jedoch sei Hammond «mehrheitlich ok».

Der Fahrer ist von der Strecke abgekommen und in der Wiese gelandet, wo sein Auto Feuer fing, wie der Veranstalter bestätigt. «Momentan wird die Strecke geräumt, der dritte Trainingslauf wurde kurzzeitig unterbrochen», sagt Marco Moser vom OK des Bergrennen Hemberg. Der vierte Trainingslauf sei gestrichen.

Hammond erlitt schwere Verletzungen, unter anderem einen Kniebruch, wie die britische Zeitung «Sun» berichtet. Er wurde mit der Rega in ein Spital geflogen. Es ist nicht Hammonds erster Unfall: Im Jahre 2006 wäre er bei einem Autounfall fast ums Leben gekommen.

«Grand Tour» im Toggenburg

Schon früh kursierten Gerüchten, dass es sich beim Verletzten um den ehemaligen «Top Gear»-Star Richard Hammond handelt. «Blick» berichtete, dass die Crew der neuen Autosendung «Grand Tour» vor Ort gewesen sei, denn die Sendung ist momentan in der Schweiz unterwegs. Die Crew sei am Samstagmorgen überraschend im Toggenburg aufgetaucht.
Auf einem Youtube-Video ist ersichtlich, wie Richard Hammond mit seinem weissen Rimac verunfallt.

Das Video zeigt: Richard Hammond fuhr den elektrischen Supersportwagen Rimac Concept One. Rimac Concept One mit 1088 PS ist das am stärksten beschleunigende Elektroauto der Welt und erreicht in 6,2 Sekunden satte 200 km/h.

Polizei vor Ort

«Wir haben eine vorsorgliche Spurensicherung vorgenommen», sagt Gian Andrea Rezzoli von der Kantonspolizei St.Gallen. Vorsorglich, weil bei einer abgesteckten Rennstrecke die Polizei nicht zuständig ist, sondern die Rennleitung. Sie bestätigt aber den Unfall beim Bergrennen Hemberg. «Die Person ist schwer verletzt worden, jedoch die ganze Zeit ansprechbar gewesen.»

Nicht der erste Unfall

Es ist nicht der erste Unfall am Bergrennen Hemberg. «Es ist ein Hochrisikosport, das wissen auch die Fahrer. Manchmal überschreiten sie halt doch die Grenze», sagt Moser.

Der Betrieb läuft mittlerweile weiter. Ein Mitglied des OKs hat den Verletzten begleitet.

(red)


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