Trotz Terror – Schweizer wollen reisen

Ab in die Ferien - in Winter träumen die Schweizer von den Badeferien.
Ab in die Ferien - in Winter träumen die Schweizer von den Badeferien. © AP Photo/Ivan Sekretarev)
2016 dürfte für die Reisebranche ein erfolgreiches Jahr werden, schätzt der Branchenverband. Angesagt sind Kroatien, Namibia und Skandinavien.

Spätestens im Februar packt die Schweizer die Reiselust und sie machen sich Gedanken, wo sie ihre Sommerferien verbringen wollen. Nach den Terroranschlägen sind die Buchungen für Ägypten, Tunesien und Paris stark zurückgegangen. Dies teilt der Schweizer Reiseverband mit. An deren Stelle rücken die Badeferienklassiker Griechenland und Spanien. Doch es bilden sich auch neue Trends heraus. Neben den USA sind Segelferien in Kroatien, Rundreisen in Kolumbien und Safaris in Namibia gefragt, teilt der Reisekonzern Kuoni mit.

Skandinavien und Island hoch im Kurs

Bei Hotelplan wiederum ist Skandinavien im Kurs. “Die nordischen Länder sind politisch stabil und aufgrund der Wechselkurse für Schweizer günstiger geworden” , begründet die Presse-Sprecherin. Beliebt sind Städtereisen nach Oslo, Kopenhagen, Helsinki und Stockholm – dies neben Rundreisen durch Island.

Gemäss TUI Suisse sind die Kanaren und Balearen die angesagten Feriendestinationen im Jahr 2016. Auch  Kanada und die USA werden gut gebucht. Trendziele für Globetrotter sind Kuba, Japan, Oman und Burma. Hoch im Kurs dürfte auch Brasilien wegen der Sommer-Olympiade sein. (agm)


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