Trump darf doch ins Königreich

Donald Trump ist nicht sehr beliebt bei den Briten. (Archiv)
Donald Trump ist nicht sehr beliebt bei den Briten. (Archiv) © KEYSTONE/AP/JOHN LOCHER
In Grossbritannien haben über 575’000 Menschen eine Online-Petition unterschrieben, die ein Einreiseverbot für den US-Republikaner Donald Trump verlangt. Das Parlament hat diese zwar heute in einer dreistündigen Debatte abgelehnt. Der “Trottel” Trump ist aber trotzdem unbeliebt bei den britischen Politikern.

Mit dem Vorschlag, allen Muslimen die Einreise in die USA zu verweigern, hat der Republikaner Donald Trump die Briten verärgert. Sichtbar wurde der Ärger in einer Online-Petition, die dem Präsidentschaftsbewerber die Einreise nach Grossbritannien verbieten soll. Bis am Montagabend sind über 575’000 Unterschriften zusammengekommen. Das Parlament hat daraufhin drei Stunden über das Anliegen der verärgerten Bürger debattiert.

Viele Politiker inklusive Premierminister David Cameron verurteilten die Aussagen von Donald Trump. Dabei wurde er unnett mit Worten wie “Trottel”, “Witzbold”, “Hassprediger” oder “gefährlicher Rassist” bezeichnet. Er sei “peinlich”; eine Abgeordnete der schottischen Nationalpartei SNP entschuldigte sich sogar dafür, dass Trump schottischer Abstammung ist.

Trotzdem waren sie geeint gegen ein Einreiseverbot. Es sei unverhältnismässig und kontraproduktiv. So zitiert der “Guardian” die Politiker. Derweil ist auf Social Media wie Twitter breit unter dem Hashtag #TrumpDebate die Debatte diskutiert worden. Dass diese überhaupt stattgefunden hat, kritisieren einige. Man sollte einem Mann wie Trump sicher nicht Aufmerksamkeit schenken, schon gar nicht drei Stunden lang, findet dieser User:

(lak)


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