Tumulte bei Public Viewing

Beim Public Viewing wurden Pyros gezündet.
Beim Public Viewing wurden Pyros gezündet. © vol.at/Screenshot
Pyros, Drohungen und ein Schuss aus einer Schreckschusspistole: Die Polizei hatte wegen des Public Viewings in Lustenau alle Hände voll zu tun. Weil der Veranstalter die Übertragung unterbrach, ist die Situation beinahe eskaliert.

Für das Spiel zwischen der Türkei und Kroatien kamen rund 500 Besucher ans Public Viewing am Blauen Platz in Lustenau. Zunächst sei es zu Provokation und Beleidigungen der Polizei gekommen, welche zur Absicherung vor Ort gewesen sei, schreibt die Landespolizei Vorarlberg in einer Mitteilung.

Übertragung nach Pyros abgebrochen

Gegen 16:30 Uhr hätten mehrere Unbekannte in der Zuschauermenge Pyros gezündet. Daraufhin habe der Veranstalter die Übertragung unterbrochen. In der Folge wurde er von rund 15 Personen bedrängt. Nur durch das Eingreifen der Polizei habe schlimmeres verhindert werden können. Nach Spielende sei ein weiterer pyrotechnischer Gegenstand gezündet worden, diese Person habe die Polizei erwischt.

Schreckschusspistole abgefeuert

Nach dem Spiel hat ein Autofahrer ausserdem mit einer Schreckschusspistole auf den Kiesplatz neben dem Public Viewing geschossen. Nach kurzer Fahndung sei der Täter geschnappt worden. Insgesamt waren bei den Vorfällen neun Polizeistreifen im Einsatz.

(red.)

 


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