UBS steigert Gewinn um knapp 80 Prozent

Die UBS hat im ersten Quartal einen Gewinnsprung gemacht. Unter dem Strich verdiente die Grossbank 1,3 Milliarden Franken. Das sind 79 Prozent mehr als im Vorjahr.

Allerdings war das Vorjahresquartal relativ schwach gewesen. Damals erzielte die UBS lediglich einen Reingewinn von 707 Millionen Franken, was seinerzeit das schlechteste Quartalsergebnis seit 2013 gewesen war.

Jetzt hat die Grossbank durchs Band zugelegt. Alle Geschäftseinheiten und Regionen hätten zur Steigerung beigetragen, teilte die UBS am Freitag mit. Am stärksten war der Anstieg im Investmentbanking. Hier legte der Vorsteuergewinn um 90 Prozent auf 480 Millionen Franken zu. Trotz geringer Volatilität und uneinheitlicher Aktivität der Kunden sei das Ergebnis sehr stark.

Auch in der Vermögensverwaltung für Reiche machte die UBS einen Satz. Der Vorsteuergewinn wuchs hier um gut 22 Prozent auf 940 Millionen Franken. In der Vermögensverwaltung in Amerika habe man gar ein Rekordresultat erzielt.

Das Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäft zeigte sich solide. Der Vorsteuergewinn nahm um etwa 5 Prozent auf 418 Millionen Franken zu. In der Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden wuchs der Gewinn um gut 14 Prozent auf 103 Millionen Franken.

Auf der anderen Seite hatte die Bank die Kosten im Griff. Die operativen Ausgaben blieben gegenüber dem Vorjahr beinahe unverändert.

(SDA)


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