Überflieger Scott Brash gibt Zusage für Mercedes-CSI in Zürich

Scott Brash nimmt mit Hello Annie beim letztjährigen Mercedes-CSI Zürich ein Hindernis
Scott Brash nimmt mit Hello Annie beim letztjährigen Mercedes-CSI Zürich ein Hindernis © KEYSTONE/WALTER BIERI
Wie gewohnt kündigt sich der Mercedes-CSI 2016 in Zürich als Weltklasse-Event an. Der Überflieger Scott Brash, der Olympiasieger Steve Guerdat und das EM-Bronze-Team finden den Weg ins Hallenstadion.

“Es muss das Ziel des bestbesetzten Weltcup-Turniers der Welt sein, dass man Scott am Start hat,” betonte Rolf Theiler. “Das ist uns gelungen.” Der Co-Präsident ist für die sportlichen Belange des Mercedes-CSI vom 29. bis 31. Januar 2016 im Zürcher Hallenstadion verantwortlich. Brash drückt derzeit als Weltnummer 1 dem Springreiten den Stempel auf. Im vergangenen September landete der Brite einen veritablen Coup. Als Erster gewann der 29-Jährige nach Siegen im Dezember 2014 in Genf, im Mai in Aachen und zum Schluss in Calgary den mit einer Million Euro dotierten Grand Slam der Springreiter.

Wie jeder Sportveranstalter sind auch die Organisatoren in Zürich auf erfolgreiche Sportler aus dem eigenen Land angewiesen. Die in einem Hitchcock-Finale gewonnene Bronze-Medaille an den EM im August in Aachen spielte dem Mercedes-CSI in Zürich in den Hände. “Durch Erfolge wie in Aachen oder in London mit dem Olympiasieg von Steve Guerdat bleibt unser Sport in aller Munde, sind wir in der Öffentlichkeit präsent. Gute Schweizer und gute Veranstalter gehören zusammen”, sagte Rolf Theiler.

So wird die Schweizer Elite Ende Januar ein Wörtchen mitreden, wenn das Preisgeld von 930’000 Franken verteilt wird. Guerdat, der Schweizer Meister Werner Muff und das komplette EM-Team mit Janika Sprunger, Romain Duguet, Paul Estermann, Martin Fuchs und Ersatzreiter Niklaus Rutschi haben einen Startplatz bereits auf sicher. Pius Schwizer, der 2013 die Mercedes-Classic gewann, wird auch nicht fehlen.

Den Show-Block bestreitet der Zirkus Knie. Fredy Knie junior erklärt dem Publikum live, wie er die jungen Pferde in die Kunst der Dressur einführt. “Bei mir in der Manege sind in Sachen Pferden 20 Prozent des Publikums fachkundig, im Hallenstadion werden es 90 Prozent sein. Ich freue mich darauf”, meinte der Patron. Auch seine Tochter Géraldine und ihr Ehemann Maycol Errani werden auftreten. Sie zeigen unter anderem ihre Araberhengste und die Karussell-Nummer mit 28 Pferden.

(SI)


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