Ungewöhnliche November-Wärmephase neigt sich langsam dem Ende zu

Oben blau, unten grau: So präsentierte sich das Wetter am Donnerstag. Die ungewöhnliche Wärmeperiode in den Bergen neigt sich aber langsam dem Ende zu. (Archivbild)
Oben blau, unten grau: So präsentierte sich das Wetter am Donnerstag. Die ungewöhnliche Wärmeperiode in den Bergen neigt sich aber langsam dem Ende zu. (Archivbild) © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die Rekorde purzeln weiter: Während der Nebel im Flachland am Donnerstag vielerorts zäh liegen blieb, war es in den Bergen erneut sonnig und aussergewöhnlich mild. Vereinzelt wurden die bisherigen Novemberhöchstwerte überschritten – wohl zum vorläufig letzten Mal.

Neue Rekordwerte wurden am Donnerstag auf dem Weissfluhjoch GR mit 10,7 Grad und auf dem Hospiz des Grossen Sankt Bernhards VS mit 11,9 Grad gemessen, wie der Wetterdienst MeteoNews mitteilte. An beiden Messstationen waren die Höchstwerte aus dem Jahr 1977 erst vor wenigen Tagen getoppt worden.

Vorläufig dürfte die Rekordjagd nun aber zu Ende sein. Am Freitag gehen die Temperaturen in der Höhe gemäss Prognosen deutlich zurück, die Nullgradgrenze sinkt von den heutigen 4000 Metern auf 3000 Meter und in der Nacht zum Samstag sogar auf unter 2000 Meter.

Woche endet mild

Ende Wochenende würden zwar wieder mildere Temperaturen erwartet, schreibt MeteoNews, “aber nicht mehr in diesem Ausmass wie in dieser Woche”.

Nennenswerte Niederschläge gibt es laut den Meteorologen bis zum Start in die neue Woche nicht. Die Modelle zeigten aber, dass sich danach keine derart beständige Hochdrucklage mehr aufbauen dürfte. In unregelmässigen Abständen könnte damit feuchte Luft die Schweiz erreichen.

Bauern warten auf Regen

Die sonnigen Tagen im Herbst haben ihre Schattenseite: Die Böden trocknen aus, es fehlt an Regen. Für die Bauern ist die Trockenperiode eine Gefahr: Ohne Regen müssen die Landwirte mit hohen Verlusten rechnen.

(SDA)


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