Universität Neuenburg unter den Top 20 der kleinen Unis weltweit

Die Universität Neuenburg erreicht den elften Rang im THE-Hochschulranking in der Kategorie der Hochschulen mit weniger als 5000 Studierenden. (Archiv)
Die Universität Neuenburg erreicht den elften Rang im THE-Hochschulranking in der Kategorie der Hochschulen mit weniger als 5000 Studierenden. (Archiv) © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Universität Neuenburg gehört weltweit zu den zwanzig besten kleinen Universitäten mit weniger als 5000 Studierenden. Im Ranking der Zeitschrift “Times Higher Education” (THE) erreichte sie in dieser Kategorie den elften Rang.

Kleine Universitäten bieten ihren Studierenden oft ein Gefühl von Gemeinschaft, da sie die meisten Mitstudierenden und Professoren mindestens vom Sehen kennen. Dennoch können sie akademisch eine grosse Bandbreite an Möglichkeiten bieten, wie die Fachzeitschrift am Dienstag mitteilte.

Das gute Abschneiden beim THE-Ranking deckt sich mit dem, was Befragungen der Universität Neuenburg unter ihren Studierenden ergeben hat, wie die Hochschule mitteilte. Demnach schätzen sie die bescheidene Grösse der Universität, da sie eine optimale Betreuung ermögliche.

Alex Lussignoli, derzeit Student an der Universität Neuenburg, sagte gegenüber THE, die überschaubare Grösse der Studierendenschaft ermögliche engeren Kontakt zwischen Studienkollegen und zwischen Studierenden und den Dozenten. Das mache auch schwierige Zeiten, zum Beispiel während der Prüfungsphase, leichter zu überstehen.

“Einander zu helfen, ist auch einfacher – man findet immer jemanden, der seine Notizen teilt, oder um eine Lerngruppe zu organisieren”, sagte Lussignoli weiter. Zudem erlaubten die kleinen Teilnehmerzahlen in Vorlesungen, Fragen zu stellen und mit den Lehrpersonen zu interagieren.

Auch Phil Baty, Redaktor des THE-Hochschulrankings, bestätigt diese Beobachtungen: Bei der Wahl der Hochschule seien für die einen die grossen Institutionen das Richtige, für anderen seien kleine Institute die bessere Wahl, da sie engere Betreuung und mehr Möglichkeit zum Austausch mit Lehrpersonen böten.

Ausserdem fühlten sich die Studierenden kleinerer Hochschulen weniger verloren in der Menge und mehr in eine Gemeinschaft eingebunden.

(SDA)


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