Unternehmer fordern direkte Autobahn

Unternehmer machen auf Erschwernisse grenzüberschreitender Zusammenarbeit aufmerksam.
Unternehmer machen auf Erschwernisse grenzüberschreitender Zusammenarbeit aufmerksam. © Max Tinner
Um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und damit die Wirtschaft zu stärken, soll es eine direkte Autobahnverbindung von der Schweiz nach Vorarlberg geben. Das fordern Unternehmer aus dem Dreiländereck Schweiz-Liechtenstein-Vorarlberg. An der Autobahn-Einfahrt St.Margrethen haben sie am Dienstagmorgen ein entsprechendes Plakat montiert.

Mit dem Ziel, die Wirtschaft zu stärken, haben zahlreiche Unternehmer aus dem Rheintal eine Arbeitsgemeinschaft gegründet. Sie fordern eine direkte Autobahnverbindung zwischen der Schweiz und Österreich. Zu diesem Zweck haben sie am Dienstagmorgen an der Autobahn-Einfahrt St.Margrethen ein Plakat aufgestellt, berichtet das Tagblatt am Dienstag.

«50 Jahre sind genug»

«50 Jahre sind genug – wir wollen die Verbindung CH-A» ist auf dem Transparent zu lesen. Diskussionen zu dem Autobahnteil gäbe es bereits seit den 70er-Jahren. Die Unternehmer möchten nun deutlich auf die Erschwernisse grenzüberschreitender Zusammenarbeit aufmerksam machen. Mit engagiert hat sich auch der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg, Mathias Burtscher.

Neben ihm sind Brigitte Lüchinger, die Präsidentin des Arbeitgeberverbands AGV Rheintal, der Unternehmer Karl Stadler, Eugen Voit von Leica Geosystems und Initiant Reinhard Frei von der Freicom die treibenden Kräfte. Insgesamt gehören der Gruppe über 20 Unternehmerinnen und Unternehmer an.

Als Aktionsplatz wurde Autobahn-Stumpen gewählt.

Als Aktionsplatz wurde der Autobahn-Stumpen gewählt. (Google Maps)

Grenzen abbauen

Die Stelle, an dem die Arbeitsgemeinschaft das Plakat aufgehängt hat, gilt als symbolträchtig. Der Autobahn-Stumpen, der vor über 50 Jahren beim Ausbau der damaligen N13 erstellt wurde, endet im Niemandsland.

Mit einer direkten Autobahnverbindung von der Schweiz nach Vorarlberg würde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf ein neues Niveau gehoben. Grenzen in den Köpfen und am Rhein sollen abgebaut werden, betont die Arbeitsgemeinschaft.

(red.)


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