US-Justizminister ändert Aussage in Russland-Affäre

US-Justizminister Jeff Sessions hat erneut eine Aussage zu einem Vorgang im Rahmen der Russland-Affäre geändert: Er erinnere sich nun doch an ein Treffen, bei dem der Berater George Papadopoulos über seine Verbindungen zur Regierung in Moskau gesprochen habe.

Allerdings wisse er nichts mehr über die Einzelheiten, sagte Sessions am Dienstag bei einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus. Zuvor hatte Sessions vor dem Kongress erklärt, sich nicht an das Treffen zu erinnern. Demokraten warfen ihm am Dienstag vor, unter Eid gelogen zu haben. Sessions wies dies scharf zurück.

Der Minister war bereits Anfang des Jahres unter Druck geraten, nachdem er zunächst erklärt hatte, nichts über Kontakte des Wahlkampfteams des heutigen Präsidenten Donald Trump zu Russland zu wissen. Später änderte er diese Aussage.

Die Demokraten haben Sessions’ Rücktritt verlangt. Zu der Russland-Affäre laufen in den USA mehrere Ermittlungen. Die US-Geheimdienste werfen der Regierung in Moskau eine Einmischung in die Präsidentenwahl vor. Russland weist dies zurück.

(SDA)


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