Valora steigert Umsatz und Profitabilität

Der Zukauf der Westschweizer Kioskkette Naville liess 2015 den Umsatz von Valora wachsen. (Archiv)
Der Zukauf der Westschweizer Kioskkette Naville liess 2015 den Umsatz von Valora wachsen. (Archiv) © KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN
Die Kiosk- und Brezelstandbetreiberin Valora hat 2015 mehr umgesetzt und ist profitabler geworden. Der Umsatz stieg um 7,5 Prozent auf 2,08 Milliarden Franken, der Betriebsgewinn (EBIT) legte mit 27 Prozent auf vergleichbarer Basis noch stärker zu.

Werden die Wertberichtigung auf die Handelssparte aus dem Jahr 2014 berücksichtigt und Währungseinflüsse mitgezählt, so hätte sich der Betriebsgewinn gegenüber dem Vorjahr um 81 Prozent erhöht, wie Valora am Dienstag mitteilte. Das Betriebsergebnis belief sich insgesamt auf 55,1 Millionen Franken.

Die Altlast Handelssparte, die Valora inzwischen verkauft hat, war aber auch im Geschäftsjahr 2015 noch einmal spürbar: Der Buchverlust aus dem Verkauf drückte die Kioskbetreiberin in die roten Zahlen. Unter dem Strich schrieb Valora einen Verlust von 28,8 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 6,3 Millionen Franken im Vorjahr.

Der Umbau von Valora, der mit dem Verkauf der Handelssparte weitgehend abgeschlossen ist, hat sich aber gelohnt. Mit den fortgeführten Geschäftsbereichen konnte Valora zulegen. Der Reingewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen verdreifachte sich auf 46,8 Millionen Franken.

Für Valora zahlt sich offenbar auch der Zukauf der Westschweizer Kioskkette Naville aus, deren Ergebnisse seit März 2015 berücksichtigt werden. Naville bestätige die hohen Erwartungen und beweise sich als profitable und erfolgreiche Akquisition, schreibt Valora.

Die Integration schreite gemäss Plan voran. Beim Umsatz erwies sich die Übernahme als starker Treiber. In lokalen Währungen stieg der Umsatz um 12 Prozent. Aus eigener Kraft und in lokalen Währungen gerechnet wäre Valora leicht um 0,9 Prozent geschrumpft.

Der mögliche Verkauf der Handelssparte von Naville (Presse-/Warengrossist und Logistikdienstleister) sowie der Liegenschaft in Genf sei eingeleitet und werde dieses Jahr erwartet, heisst es weiter.

(SDA)


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