Valverde bei Flèche Wallonne nun Rekordsieger – Albasini Siebenter

Triumphierte bei der Flèche Wallonne zum vierten Mal nach 2006, 2014 und 2015: der Spanier Alejandro Valverde
Triumphierte bei der Flèche Wallonne zum vierten Mal nach 2006, 2014 und 2015: der Spanier Alejandro Valverde © KEYSTONE/EPA ANSA/CLAUDIO PERI
Wie in den zwei Vorjahren ist auch bei der 80. Flèche Wallonne kein Vorbeikommen an Alejandro Valverde. Der Spanier gewinnt den Ardennen-Klassiker zum vierten Mal. Michael Albasini wird Siebenter.

Alejandro Valverde vom spanischen Team Movistar, der auch 2006 triumphiert hatte, ist somit alleiniger Rekordsieger der Flèche Wallonne. Zweiter im (Berg-)Sprint nach 196 km von Marche-en-Famenne nach Huy wurde wie vor Jahresfrist Julian Alaphilippe. Der Franzose musste sich im 1,3 km langen und durchschnittlich 9,6 Prozent steilen Schlussaufstieg Mur de Huy nur knapp geschlagen geben. Zeitgleich Dritter wurde der Ire Daniel Martin.

Michael Albasini, der in der Schlussphase immer im vordersten Teil des Feldes präsent war, klassierte sich mit fünf Sekunden Rückstand auf Sieger Valverde im 7. Rang. 2015 (als Dritter) sowie 2012 (als Zweiter) war der 35-jährige Thurgauer bei der Flèche Wallonne gar auf dem Podest gestanden. Albasini trat in Belgien als Leader des australischen Teams Orica-Greenedge an.

Zu den Protagonisten des Tages gehörte Silvan Dillier. Der 25-jährige Aargauer vom Team BMC gehörte einer Spitzengruppe von ursprünglich zehn Fahrern an. Diese lagen bis zu drei Minuten vor dem Feld, ohne aber ein wirkliche Chance auf den grossen Coup zu haben. Dillier setzte sich bei der zweiten Passage der Mur de Huy gut in Szene, als er angriff und zusammen mit dem Briten Steven Cummings seine verbliebenen zwei Fluchtgefährten stehenliess. Wenig später wurde allerdings auch der Schweizer seinerseits von Cummings abgehängt. 22 km vor dem Ziel sah sich Dillier schliesslich vom Feld gestellt, wenige Kilometer später war auch Cummings wieder eingeholt.

Am kommenden Sonntag wird mit Lüttich-Bastogne-Lüttich noch der dritte und letzte Ardennen-Klassiker ausgetragen.

(SDA)


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