Visilab-Gründer verkauft Mehrheit nach Holland

Der Schweizer Marktführer Visilab wird niederländisch: Der Brillenhändler Grandvision hat die Mehrheit gekauft. Operativ ändert sich aber nichts. (Archiv)
Der Schweizer Marktführer Visilab wird niederländisch: Der Brillenhändler Grandvision hat die Mehrheit gekauft. Operativ ändert sich aber nichts. (Archiv) © KEYSTONE/Urs Jaudas
Visilab-Gründer und -Chef Daniel Mori hat die Mehrheit der grössten Optikerkette der Schweiz an den niederländischen Optikhändler Grandvision verkauft. Mori investiert den Verkaufserlös in den Aufbau eines Medikamenten-Onlineshops.

Grandvision hält schon seit 10 Jahren 30 Prozent an Visilab, nun stockte der Brillenhändler den Anteil auf 60 Prozent auf, wie Mori am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte damit eine Meldung der «Handelszeitung». Grandvision könnte seinen Anteil bis 2019 gar auf 79 Prozent steigern.

Bei der Geschäftsführung ändert sich allerdings nichts: Mori bleibt Verwaltungsratspräsident und Chef der Gruppe. Zudem will er über seine Groupe PP Holding – über die er auch seine Anteile an Visilab hält – mit den Einnahmen aus den verkauften Anteilen einen Medikamenten-Versandhandel in der Schweiz aufbauen. Dieser soll spätestens Anfang 2018 starten.

(SDA)


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