Volero für Aufholjagd schlecht belohnt

Hat nach der Hinspiel-Niederlage gegen Vakifbank Istanbul Redebedarf: Volero Zürichs Trainer Avital Selinger (im Hintergrund)
Hat nach der Hinspiel-Niederlage gegen Vakifbank Istanbul Redebedarf: Volero Zürichs Trainer Avital Selinger (im Hintergrund) © KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Die Volleyballerinnen von Volero Zürich verpassen es im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League in Istanbul, sich für eine starke Aufholjagd nach 0:2-Satzrückstand zu belohnen. Sie verlieren 2:3.

Damit stehen die Zürcherinnen wie bereits nach dem Achtelfinal-Hinspiel (2:3 bei Lokomotive Baku) erneut unter Druck. Wollen sie erstmals auf sportlichem Weg in die Top 4 Europas einziehen – 2007 war Volero als Gastgeber beim Finalturnier gesetzt – dürfen sie sich in zwei Wochen im Rückspiel zuhause gegen Vakifbank Istanbul keine Niederlage leisten. Mit einem Sieg in drei oder vier Sätzen wäre Volero ohne Umweg weiter, bei einem 3:2-Erfolg käme es zu einem Entscheidungssatz (Golden set) auf 15 Punkte.

Voleros zweite Niederlage in dieser Saison war alles andere als zwingend. So gab das Team von Trainer Avital Selinger beispielsweise im zweiten Satz eine komfortable 23:19-Führung noch aus der Hand. Insgesamt erwies sich Vakifbank, das 2011 und 2013 die Champions League gewonnen hatte, in den entscheidenden Momenten eine Spur abgeklärter. Zwar gab das Heimteam im vierten Durchgang ebenfalls einen 20:15-Vorsprung preis, im Entscheidungssatz hielten bei den Türkinnen dann aber die Nerven. Nach 135 Spielminuten verwertete die Einheimische Gözde Kirdar gleich den ersten Matchball zum viel umjubelten 3:2 (25:23, 25:23, 22:25, 23:25, 15:13).

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen