Volg prüft Ausbau des Heimlieferdienstes

Der Volg-Heimlieferservice ist "kommerziell auf tiefem Niveau erfolgreich": Volg-Chef Ferdinand Hirsig. (Archiv)
Der Volg-Heimlieferservice ist "kommerziell auf tiefem Niveau erfolgreich": Volg-Chef Ferdinand Hirsig. (Archiv) © KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT
Die Dorfladengruppe Volg führt ihren Heimlieferservice weiter. Ein entsprechendes Pilotprojekt mit der Post wurde Ende November abgeschlossen. “Kommerziell ist es auf tiefem Niveau erfolgreich”, sagt Volg-Chef Ferdinand Hirsig.

Nun prüfe Volg auch einen Ausbau des Dienstes in der Deutschschweiz, kündigte Hirsig in einem Interview mit der Zeitung “Blick” an. Im Pilotversuch bot Volg zunächst Kunden in 34 Deutschschweizer Gemeinden an, ihre Einkäufe per Postbote nach Hause liefern zu lassen.

Aber auch in der Westschweiz macht sich die zum Agrarkonzern Fenaco gehörende Detailhandelsgruppe breit. Mit der Übernahme von einigen Pam- und Proxy-Läden ist Volg kürzlich expandiert. Im Rahmen des Auffrischungskonzepts Volg2020 soll es nun auch eine französische Volg-Webseite geben, wie Hirsig sagt.

Mit der Expansion in die Romandie und Wachstum in den bestehenden Läden sei Volg auch dieses Jahr gewachsen, sagte der Volg-Chef. Er erwartet einen Umsatzzuwachs von rund einem Prozent. “Das ist zwar weniger als die 4,1 Prozent im Vorjahr, liegt aber über dem Marktwachstum.”

Dem Detailhandel hatte dieses Jahr nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses der Einkaufstourismus zu schaffen gemacht. Coop-Chef Joos Sutter etwa hatte kürzlich in einem Interview angekündigt, der Umsatz werde unter dem Vorjahr liegen.

(SDA)


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