War Unfall von 14-jährigem Mädchen fahrlässige Tötung?

Das Mädchen wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. (Symbolbild)
Das Mädchen wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. (Symbolbild) © KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
Am vergangenen Donnerstag ist im vorarlbergischen Silbertal ein 14-jähriges Mädchen aus der Schweiz beim Wandern tödlich verunglückt. Nun ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung.

Der Unfall geschah, als sich das Mädchen an ein Holzgeländer lehnte. Die 14-Jährige stürzte danach eine rund 18 Meter hohe Böschung hinunter in einen Bach und starb.

Die Ermittlungen der Polizei drehen sich deshalb um die Frage, wer für die Wartung des Geländers verantwortlich sei, berichtet heute ORF Vorarlberg. Ausserdem werde abgeklärt, ob das Geländer ordnungsgemäss und in den gesetzlich vorgegebenen Abständen kontrolliert worden sei. Den oder die Verantwortliche wird danach bei der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung angezeigt.

Heute sind nun in einem ersten Schritt Zeugen befragt worden, vor allem die Familienmitglieder des Mädchens. Die Spurensicherung vor Ort sei abgeschlossen, heisst es von der Polizei.

(red.)


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