Was genau in der Silvesternacht geschah

Polizei in Köln verstärkt nach Drohungen Präsenz - trotzdem wurden mehrere Ausländer bei Angriffen verletzt. (Archiv)
Polizei in Köln verstärkt nach Drohungen Präsenz - trotzdem wurden mehrere Ausländer bei Angriffen verletzt. (Archiv) © KEYSTONE/EPA DPA/MAJA HITIJ
Es ist ein “Protokoll der Schande”, wie viele Online-Portale das Protokoll der Kölner Polizei bezeichnen, das heute veröffentlicht wurde. Die Polizei reagiert mit dem Bericht auf die harte Kritik, die sie nach der Silvesternacht erntete.

Die Kölner Polizei ist nach der Silvesternacht, in der Hunderte von Frauen sexuell angegriffen und ausgeraubt wurden, stark in Kritik geraten. Ihr wird vorgeworfen, dass sie viel zu spät eingeschritten war. Und dass der Einsatz dann völlig planlos verlaufen sei. Auch sei viel zu spät kommuniziert worden.

 

Das Polizeipräsidium Köln hat nun die genauen Tathergänge während der Nacht auf dem Internet veröffentlicht. Sowohl “focus.de” wie auch “vol.at” oder “blick.ch” reden vom “Protokoll der Schande”. Es ist ein 27-Seiten-langer Bericht, der detailliert jede Schandtat des Mobs protokolliert. Und warum die Polizei auf die entsprechende Art und Weise reagiert hat.

„Hand in Hose gesteckt, Hintern berührt“ oder „Wurden von einer Gruppe Nordafrikaner umzingelt. Dann in Schritt, Busen und in die Hose gefasst“ sind nur zwei Beschreibungen von Taten, die während der Silvesternacht passierten. Auch von Diebstahl ist in dem Dokument immer wieder die Rede. Die Liste umfasst fast 170 Einträge. Hier ist der ganze Polizeibericht abrufbar.

(red)


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