Welcher der vier Frühlingstypen bist du?

Mit der wärmeren Jahreszeit geht nicht jeder gleich um.
Mit der wärmeren Jahreszeit geht nicht jeder gleich um. © iStock
Mit dem Frühlingserwachen geht jeder ein bisschen anders um. Es gibt die Schläfrigen, die Euphorischen, die Motivierten und die Skeptischen. Ein Mentalcoach gibt für jeden der Typen Tipps.

Draussen wird es wieder wärmer, die Tage werden länger, die Menschen kommen aus dem Winterschlaf – der Frühling ist eingekehrt. Doch nicht jeder geht gleich mit den Frühlingsgefühlen um. Mentalcoach und Motivationstrainer Matthias Herzog hat die Frühlingstypen in vier Kategorien unterteilt und gibt für jeden Tipps für eine entspannte Jahreszeit.

Der Schläfrige

Der Wechsel zur Sommerzeit und die unbeständige Wetterlage können den Kreislauf belasten. Viele beklagen sich deshalb über die altbekannte Frühjahrsmüdigkeit. Doch der «Schläfrige» soll sich keinesfalls seiner Trägheit hingeben: «Es ist wichtig, dass dieser Frühlingstyp seinen Tagesrhythmus den Lichtverhältnissen anpasst. Abends früh ins Bett und morgens wieder früh aus den Federn, um Sonne zu tanken. Ausserdem helfen viel Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen und eine ausgewogene Ernährung mit viel Früchten und Gemüse», empfiehlt Herzog.

Der Euphorische

Das komplette Gegenteil zum Schläfrigen ist er – der Euphorische. Seine Laune schäumt jetzt im Frühling über. «Er ist wie ein Teletubby auf Ecstasy», sagt der Motivationstrainer. Der Euphorische läuft bestens gelaunt durch die Gegend und erzählt allen, was er alles umsetzen will. Nur meistens kommt dabei nicht viel heraus. «Für ihn ist es wichtig, sich klar zu machen, was er sich Spassiges als Belohnung gönnt, wenn er dann tatsächlich sein Ziel erreicht hat.»

Der Motivierte

Ähnlich wie der Euphorische nimmt sich der motivierte Frühlingstyp jetzt grosse Projekte vor. Er ist der Macher-Typ, der vor Kraft strotzt und etwas bewegen will. Dies kann sportlicher wie auch beruflicher Natur sein. «Der Euphorische ist noch motivierter, wenn er sich 55 Sekunden vor dem Einschlafen vorstellt, dass er am nächsten Tag munter und voller Energie erwacht. Am Morgen nach dem Aufstehen soll er sich abermals visualisieren, was er bis zum Ende des Tages alles umsetzen will. Dann gibt er Vollgas.»

Der Skeptische

Dann gibt es noch den vorsichtigen, zurückhaltenden Typ: Der Skeptische. Er wünscht sich vor allem Vertrauen und Sicherheit. Deshalb ist er öfters skeptisch, dass das, was er sich vornimmt, auch klappt. So kommt er selten ins Handeln, weil er glaubt, dass sein Vorhaben von Grund auf zum Scheitern verurteilt ist. «Für ihn ist es wichtig, dass er sich endlich traut, sich ein Ziel zu setzen und dieses auch angeht. Dabei sollte er sich bewusst machen, dass er bereits gescheitert ist, wenn er nichts unternimmt. Nur wenn er ins Handeln kommt, hat er die Chance, herauszufinden, ob sein Vorhaben auch möglich ist. Wenn es schlussendlich doch klappt, ist die Freude gross und das Selbstbewusstsein steigt.»

(dab)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen