Wieder mehr Freizeit für Huber+Suhner-Angestellte

Huber+Suhner-Sitz in Herisau.
Huber+Suhner-Sitz in Herisau. © Tagblatt, Chris Mansfield
Der Kabelhersteller Huber+Suhner mit Sitz in Herisau und Pfäffikon (ZH) hebt die Arbeitszeiterhöhungen wieder auf, die aufgrund der Währungskrise eingeführt wurden. Das Unternehmen kehrt zur 40-Stunden-Woche zurück. Allerdings – und das dürfte ein Wehrmutstropfen für die Angestellten sein – erst ab März 2016.

Wegen der Aufwertung des Frankens hat Huber+Suhner im Februar 2015 einen Personalstopp, die Erhöhung der Arbeitszeit von 40 auf 43 Stunden pro Woche und eine befristete Reduktion der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsvergütungen eingeführt.

40 Stundenwoche ab 1. März 2016

Eine Massnahme, die Arbeitszeiterhöhung, wird nun wieder rückgängig gemacht. Ab 1. März 2016 gilt wieder die normale Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche. In einer Mitteilung schreibt Huber+Suhner, die im Mai eingeleiteten strukturellen Massnahmen entfalten nun sukzessive ihre Wirkung und werden die wegfallenden Einsparungen der im Februar eingeführten Sofortmassnahmen im Geschäftsjahr 2016 kompensieren.

Kostendruck bleibt gross

“Der Kostendruck an den Schweizer Standorten bleibe jedoch gross”, betont Urs Kaufmann, CEO von Huber+Suhner. “Die persönlichen Beiträge der Mitarbeitenen auf allen Stufen waren jedoch entscheidend, dass Huber+Suhner das Geschäftsjahr 2016 aus einer soliden Position heraus in Angriff nehmen kann.”

(red/uli)

 

Huber + Suhner-CEO Urs Kaufmann

Huber+Suhner-CEO Urs Kaufmann, Bild: Huber+Suhner


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