“Wir wollen mindestens einen Punkt holen”

Von Dumeni Casaulta
Joe Zinnbauer will seine Mannschaft gegen Basel kämpfen sehen.
Joe Zinnbauer will seine Mannschaft gegen Basel kämpfen sehen. © (KEYSTONE/ Peter Schneider)
Der FC St.Gallen will am Sonntag gegen Basel (ab 16.00 Uhr im Liveticker) an die Leistung vom Sion-Spiel anknüpfen. Man wolle mindestens einen Punkt holen, sagt Trainer Joe Zinnbauer. Dafür müsse man aber hart arbeiten und Fehler, wie vor allem in den Spielen gegen Zürich und Vaduz, vermeiden.

Das letzte Heimspiel gegen die Basler gewannen die St.Galler. Dank zwei Treffern von Yannis Tafer hiess es im letzten November am Ende des Spieles 2:1. Es war eine von nur drei Niederlagen, welche die Basler in dieser Saison in der Super League kassiert haben. 18 Punkte Vorsprung hat der Ligakrösus mittlerweile. Am nächsten Mittwoch könnten die Basler, rein rechnerisch, bereits Meister werden. Dass die Basler die Partie gegen die St.Galler deshalb locker angehen werden, glaubt Joe Zinnbauer aber nicht. Im Gegenteil: “Die werden mit Schaum vor dem Mund antreten.” Basel habe ein so breites Kader, dass jeder immer Vollgas geben müsse. Ausserdem hätten die Basler sicherlich keine Lust, wieder als Verlierer aus St.Gallen abzureisen.

“Müssen alles tun, um nicht zu verlieren”

Lieber schaut Joe Zinnbauer aber auf seine Mannschaft. Auf dem Auftritt in Sion könne man aufbauen. “Wir müssen mit der gleichen Einstellung ins Spiel. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und alles tun, um nicht zu verlieren und allenfalls sogar zu gewinnen.” Wichtig sei es, Fehler und einfache Ballverluste zu vermeiden. “Das hat uns gegen Zürich und Vaduz das Genick gebrochen”, sagt Zinnbauer. In diesen beiden Spielen wurden die Eigenfehler eiskalt bestraft. Wie seine Taktik gegen Basel aussehen wird, will Zinnbauer nicht verraten. Sie ist aber auch abhängig davon, welche Spieler ihm zur Verfügung stehen.

Wiss wieder in der Innenverteidigung

In der Innenverteidigung dürfte wieder Alain Wiss auflaufen. In Sion hat er den gelb gesperrten Roy Gelmi ersetzt und seine Aufgabe gut gemacht. “Alain hat ein richtig gutes Spiel gezeigt”, sagt Zinnbauer. Vor allem, wenn man bedenke, dass Wiss lange Zeit verletzt war. Wiss habe im Vergleich zu Gelmi deutlich mehr Erfahrung, was der Mannschaft helfen könne. “Roy ist auf einem guten Weg, er wird seine Chance wieder bekommen. Wir bauen auf ihn und vielleicht tut ihm eine kurze Pause auch mal gut.” Möglich ist aber auch, dass beide zum Einsatz kommen. Da Mario Mutsch gesperrt fehlt und Mario Leitgeb an einer Augenentzündung leidet und fraglich ist, wird Wiss allenfalls im defensiven Mittelfeld gebraucht. Ebenfalls fraglich sind Pascal Thrier und Albert Bunjaku, beide plagen muskuläre Probleme.


Newsletter abonnieren
2Kommentare
noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel