Wohnmobil bremst an Leitplanke ab

Das Fahrzeug trug einen Totalschaden davon.
Das Fahrzeug trug einen Totalschaden davon. © Kapo Graubünden
Am Samstagnachmittag hat ein Wohnmobil am Flüelapass einen Totalschaden davongetragen. Nach einem Bremsversagen kam es zu zwei Kollisionen. Die Insassen blieben unverletzt.

Kurz vor 16.30 Uhr fuhr das mit zwei Personen besetztes Wohnmobil auf der Flüelastrasse H28 talwärts in Richtung Susch, informiert die Kapo Graubünden. Unmittelbar oberhalb der Ortschaft Susch fuhr der 56-jährige Lenker nach der rund zwölf Kilometer langen Talfahrt auf eine Rechtskurve zu. Dabei versagte die Bremse des Sechstönners. Das Fahrzeug überfuhr die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der linksseitigen Leitplanke. Da es dort nicht zum Stillstand kam, fuhr es mit defekter Bremse weitere rund 200 Meter talwärts auf eine Wendekehre zu.

An Leitplanke abgebremst

Der Lenker steuerte sein Fahrzeug bei der Anfahrt der Wendekehre bewusst an die rechtsseitige Leitplanke, um es zum Stillstand zu bringen. Das Wohnmobil überfuhr die Leitplanke und bremste sich zwischen dieser sowie einer Stützmauer und dem Fels ab. Inmitten der Linkskurve kam das Fahrzeug total beschädigt zum Stillstand. Die Insassen blieben unverletzt.

Die Leitplanke wurde über die Strasse geschleudert und blockierte diese. Die Flüelastrasse war während rund zehn Minuten komplett gesperrt. Danach wurde der Verkehr bis zu dessen völliger Freigabe einspurig am Unfallort vorbeigeführt. Als Ursache des Bremsversagens steht die überhitzte Bremsflüssigkeit im Vordergrund. (red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen