Woody Allen sieht seinen Beruf als Unfall

Der Tod verdirbt ihm fast das Leben: Woody Allen würde viel lieber in seinem Apartment bleiben als in den Himmel umzuziehen (Archiv).
Der Tod verdirbt ihm fast das Leben: Woody Allen würde viel lieber in seinem Apartment bleiben als in den Himmel umzuziehen (Archiv). © /EPA GETTY IMAGES/TRISTAN FEWINGS / POOL
Der amerikanische Filmregisseur Woody Allen sieht seinen Beruf eher als “Unfall”. “Man darf ja nicht vergessen, dass ich von der Schule geflogen bin.” Er sei “ein miserabler Schüler” gewesen, sagte der 79-Jährige der “Stuttgarter Zeitung”.

Alle seine Freunde seien Anwälte und Ärzte geworden. “Das hätte ich nie geschafft. Mein Beruf ist eher ein Unfall, weil ich nichts anderes konnte.”

Woody Allen zeigt sich nach wie vor tatendurstig, findet jedoch auch nachdenkliche Töne über das Alter. “Für mich ist das alles wie ein nettes Picknick, bei dem ich ständig aus der Ferne schon das Grollen des nahenden Gewitters höre. Mir ist völlig klar: Irgendwann wird es regnen. Kurz: Der Gedanke an meine Sterblichkeit hat mein ganzes Leben ruiniert”, meinte Allen und fügte hinzu: “Ich sage immer, statt in den Herzen und dem Bewusstsein der Menschen weiter zu leben, würde ich gerne weiter in meinem Apartment leben.”

(SDA)


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