ZSC Lions schlagen Langnau und rücken auf Platz 2 vor

Aus dieser Aktion entstand das 1:0. Der Zürcher Roman Wick (vor dem Tor) kam dabei zum ersten Skorerpunkt diese Saison
Aus dieser Aktion entstand das 1:0. Der Zürcher Roman Wick (vor dem Tor) kam dabei zum ersten Skorerpunkt diese Saison © KEYSTONE/WALTER BIERI
Im einzigen Sonntagspiel schlagen die ZSC Lions die SCL Tigers mit 6:3. Die Zürcher rücken dank dem Sieg in der Tabelle auf den 2. Platz vor. Die ZSC Lions setzten sich souverän durch, obwohl sie bis 153 Sekunden vor Schluss nur mit 4:3 führten.

Die Zürcher in grün-weissen Retro-Shirts dominierten die Partie klar und deutlich. Nur wegen einer ungenügenden Chancenauswertung und etwelchem Pech in der Abwehrarbeit blieben die Langnauer bis zuletzt im Spiel. Die siegbringenden Goals gelangen Kris Foucault in der 43. Minute zum 4:2 und Robert Nilsson in der 58. Minute zum 5:3. Foucault, der Kanadier der GCK Lions, gelangte zum fünften Mal für die ZSC Lions zum Einsatz und kam zum zweiten Torerfolg. Topskorer Nilsson steht bereits bei vier Goals und 14 Assists. Am Ende traf Morris Trachsler noch zum 6:3 ins leere Tor.

Unglücklich kämpften die Lions vor dem eigenen Tor, denn alle drei Langnauer Goals waren Zürcher Eigentore. Beim 1:2 von Tobias Bucher (18.) fälschte Severin Blindenbacher den Puck ins eigene Netz ab. Bei Kevin Clarks 2:2-Ausgleich nach 23 Minuten fand die Scheibe den Weg via den Rücken von Patrick Geering ins Netz. Und beim 3:4-Anschlusstreffer von Anton Gustafsson fälschten zuerst Blindenbacher und dann Goalie Niklas Schlegel den Puck zum Eigentor ab.

Die erfolgreiche Langnauer Aufholjagd vom 0:2 zum 2:2 verlieh den Berner Gästen kurz Aufwind. Reto Schäppi führte mit dem Treffer zum 3:2 für die Lions, sechs Minuten nach dem Ausgleich der Tigers erzielt, die Partie wieder in die erwartete Bahn.

Beim bedeutsamen 4:2 für die ZSC Lions kämpften auch die Emmentaler ohne Glück. Ein Linienrichter stand den Langnauern in der Offensivzone im Weg, direkt aus dem Puckverlust entstand der Gegenangriff, den Foucault zum 4:2 abschloss. Roman Wick, der Zürcher Topskorer der letzten Saison, kam im 18. Meisterschaftsspiel zu seinem ersten Skorerpunkt (Assist zum 1:0).

Die beiden Teams stehen sich am Mittwoch in den Achtelfinals des Schweizer Cups bereits wieder im Hallenstadion gegenüber.

Telegramm:

ZSC Lions – SCL Tigers 6:3 (2:1, 1:1, 3:1)

10’430 Zuschauer. – SR Björk/Massy (Sd/Sz), Borga/Espinoza. – Tore: 7. Pius Suter 1:0. 15. Ryan Keller (Wick, Malgin) 2:0. 18. Tobias Bucher 2:1 (Eigentor Blindenbacher) 2:1. 23. Clark (Ausschlüsse Herzog, Blindenbacher) 2:2 (Eigentor Geering). 30. Schäppi (Cunti) 3:2. 43. Foucault (Nilsson) 4:2. 55. Gustafsson (Ausschluss Geering) 4:3 (Eigentor Schlegel). 58. (57:27) Nilsson (Blindenbacher/Ausschluss Stettler) 5:3. 59. (58:12) Trachsler (Schäppi) 6:3 (ins leere Tor). – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Nilsson; DiDomenico.

ZSC Lions: Schlegel; Blindenbacher, Jonas Siegenthaler; Geering, Bergeron; Seger, Phil Baltisberger; Hächler; Cunti, Trachsler, Schäppi; Nilsson, Matthews, Herzog; Ryan Keller, Malgin, Wick; Künzle, Pius Suter, Foucault; Jan Neuenschwander.

SCL Tigers: Ciaccio; Stettler, Koistinen; Ronchetti, Yves Müller; Zryd, Weisskopf; Hecquefeuille, Kim Lindemann; Lukas Haas, DiDomenico, Tobias Bucher; Sandro Moggi, Gustafsson, Nüssli; Clark, Albrecht, Adrian Gerber; Wyss, Schirjajew, Sven Lindemann.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Patrik Bärtschi, Flüeler, Dan Fritsche, Daniel Schnyder und Shannon, SCL Tigers ohne Deny Bärtschi, Nils Berger, Claudio Moggi und Jordy Murray.

Rangliste:

Resultate: ZSC Lions – SCL Tigers 6:3 (2:1, 1:1, 3:1). – Rangliste: 1. Fribourg-Gottéron 37. 2. ZSC Lions 36. 3. Zug 34. 4. Davos 28. 5. Bern 28. 6. Kloten Flyers 26. 7. Lausanne 22. 8. Genève-Servette 21. 9. Biel 21. 10. Lugano 19. 11. SCL Tigers 17. 12. Ambri-Piotta 17.

(SI)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen