Zu heiss, zu kalt, zu trocken

Im Hitzesommer half nur noch Glace.
Im Hitzesommer half nur noch Glace. © Getty Images/Peter Macdiarmid
Von extrem heiss über extrem schneereich, das Jahr 2015 war ein Jahr voller Wetterrekorde. Während der Winter sehr kalt und schneereich startete, war der Sommer überdurchschnittlich heiss. Eine meteorologische Jahreszusammenfassung:

Kalter Winter

Das Jahr 2015 hat wettermässig zuerst einmal alles gegeben. Es war zu Beginn des Jahres sehr kalt und hatte Schnee bis ins Flachland. Der Skisport konnte so richtig ausgekostet werden. Auch im Februar blieb der Schnee und es fiel im Durschnitt wenig Regen. Im Flachland war es oft neblig, wie Meteonews so schön ausdrückt: “Im Flachland musste man sich dem beliebten Kinofilm Shades of Grey entsprechend oft mit Nebel und Hochnebel auseinandersetzen.”

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Stürmischer Frühling

Die Sonne und die milden Temperaturen kamen dann im Frühling. Allerdings sorgte im März der Sturm “Niklas” für Aufreger. Er blies mit bis zu 165 Stundenkilometer. Entsprechend gross waren die Sturmschäden. Der Sturm war aber nur ein kleines Kapitel im Frühling. Ansonsten überwiegte viel Sonnenschein.

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Heisser Sommer

Im Juni dann legte sich die Sonne so richtig ins Zeug. Schweizweit gesehen stellt der Sommer 2015 der zweitwärmste Sommer nach dem Hitzesommer 2003 dar. Am heissesten war es am 7. Juli mit einem Hitzerekord von 39.7 Grad in Genf. Noch nie zuvor war es auf der Alpennordseite derart heiss. Gesamthaft betrachtet war der Juli der wärmste Juli überhaupt seit Messbeginn. Aber nicht nur war es besonder heiss sondern auch besonders sonnig. Es wurden oft doppelt so viele Sonnenstunden gemessen wie üblich. Einziger Absacker: Der starke Niederschlag am 14. Juni. In der Ostschweiz wurden zahlreiche Autobahnen überflutet.

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Trockener Herbst

Im September gab es Ende Monat einen Hauch Winter mit 20-30cm Schnee in den Bergen. Der Rest des Monats war verbreitet trocken und recht mild. Es fiel nur die Hälfte des üblichen Regenfalles. Dies wurde unter anderem zum Problem für die Fische, weil viele Gewässer austrockneten und die Fische umquartiert werden mussten. Auch einige Wasserkraftwerke mussten vom Netz genommen werden. Die Trockenheit hält noch immer an, der Dezember ist aussergewöhnlich mild und trocken. Aber keine Angst, Anfang Januar soll der Winter so richtig kommen, mit Kälte und Schnee. Handschuhe und Mütze können also langsam aus dem Estrich gekramt werden.

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(abl)


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