Zug will nun gegen Bern nachdoppeln

Zugs Cheftrainer Harold Kreis coachte sein Team zum ersten Sieg in der Finalserie gegen Titelverteidiger Bern
Zugs Cheftrainer Harold Kreis coachte sein Team zum ersten Sieg in der Finalserie gegen Titelverteidiger Bern © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Der EV Zug macht die Finalserie wieder spannend. Vor allem setzen die Zentralschweizer beim 2:1-Sieg nach Verlängerung in Bern eine Forderung ihres Trainers Harold Kreis um.

«Wir müssen die Scheibe mehr vors gegnerische Tor bringen und dabei auch etwas mehr Verkehr vor Berns Keeper Leonardo Genoni produzieren», hatte der ehemalige Meistermacher von Lugano (2006) und den ZSC Lions (2008) vor Spiel 3 gefordert. Sein Team schaffte die Umsetzung und verkürzte die Serie auf 1:2.

Reto Suri, der am Dienstag in der 65. Minute das Siegtor erzielte, bestätigte: «Wir haben mehr Schüsse aufs Tor gebracht und mit unserem Willen das Spiel auf unsere Seite gezogen.» Dies sei indes nicht verwunderlich. «Wir haben viele verschiedene Charaktere in unserem Team. Es sind allesamt wertvolle Puzzle-Teile.»

Freilich sei noch nichts gewonnen. «Das nächste Spiel am Donnerstag müssen wir nun einfach auch gewinnen. Irgendwie müssen wir dafür noch etwas mehr Energie herholen.»

Auf der Gegenseite bleibt Berns Abwehrspieler Eric Blum in seiner Zwischenbilanz nach drei Spielen nüchtern: «Wir konnten nicht davon ausgehen, dass wir mit vier Siegen durchmarschieren.» SCB-Stürmer Simon Moser, der wie Teamkollege Blum und EVZ-Stürmer Reto Suri im Jahre 2013 zum Schweizer WM-Silberteam zählte, betonte: «Wir müssen in Zug bereit sein. Wir erwarten einen starken EVZ vor seinem Heimpublikum.»

(SDA)


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